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Grenzen zwischen Arbeit und Leben verschwimmen

Soziale Netze halten Einzug in die Unternehmen und erlauben eben auch neue Formen der Kommunikation. Wikis, Diskussionsforen, Communities oder Microbloggingdienste nach außen den Kontakt zum Kunden verbessern. Und intern helfen, das Wissen der Mitarbeiter effizienter zu nutzen!

Rechner, die am Netz hängen, gibt es inzwischen überall: die Smartphones in den Hosentaschen, die kleinen Netbooks, die in die Handtasche passen, oder die Laptops, die sich über das Funknetz im Café ins Internet einwählen. Die Welt, die die Nutzer dort erwartet, ist noch vielfältiger als die Endgeräte: Soziale Netzwerke wie Facebook sind Treffpunkte und Informationsbörsen der digitalen Welt. Eine junge, an die enorme Flexibilität des Internets gewöhnte Generation erwartet von ihren Arbeitgebern nun die gleiche technische Geschmeidigkeit. Sie will sich auch am Arbeitsplatz über soziale Netzwerke, Wiki-Software oder Chatprogramme vernetzten, auch wenn die Sicherheitsverantwortlichen in den Firmen deshalb Blut und Wasser schwitzen. Dennoch werden sie über kurz oder lang wohl nicht um das Thema herumkommen. Junge Menschen sind mit mySpace, StudiVZ oder BarCamps aufgewachsen und haben sich so neue Lösungskompetenzen erarbeitet, die sie auch in den Unternehmen nutzen möchten, sagt beispielsweise Westaflex. Auch die Globalisierung mit den weltweit zusammenarbeitenden Mitarbeitern spielt der Technik in die Hand.

Besonders Deutschland stellt noch eine Hochburg der Präsenzarbeit in den alten Strukturen dar. Viele denken, dass in Deutschland in den nächsten 15 Jahren der Anteil der technisch so flexibel und vernetzt arbeitenden Menschen 25 Prozent erreichen wird.

Die Millennials, wie wir sie nennen, wollen sich nicht vorschreiben lassen, womit sie zu arbeiten haben. Sie bringen die Technologie ins Unternehmen mit, die sie auch privat überzeugt. Gleichzeitig prägt die Webciety nicht nur die Arbeitswelt in den Unternehmen. An jedem beliebigen Ort zu arbeiten, statt im Büro zu sitzen, wird zur Norm. Rund um die meisten Firmen hat sich - natürlich bestens vernetzt - eine Heerschar Freiberufler positioniert, die programmieren, texten, designen und entwickeln. Und dabei geht es nicht nur um Kontaktpflege oder den Austausch von großen Gedanken. Gerade die kleinen Gedanken, die Schnipsel der menschlichen Wahrnehmung finden sich vermehrt im weltweiten Netzwerk. "Googeln" wir bereits seit einigen Jahren, so wird nun "getwittert". Angelehnt an die Website Twitter die den Trend begründet hat, und wo Millionen Nutzer in jeweils 140 Zeichen Gefühle, Kommentare, Tagebucheinträge, aber auch Nachrichten für die Welt öffentlich machen. Es zeigt deutlich, wie hart Wunsch und Wirklichkeit in der Arbeitswelt aufeinanderprallen.

Die Grenzen zwischen Arbeit und Leben verschwimmen zusehends. Die Mitarbeiter nutzen das gleiche Arbeitsgerät, den Computer, genauso zur Arbeit wie zur Freizeitgestaltung. Die zunehmende Digitalisierung stellt dabei irgendwann die klassischen Wertschöpfungsketten infrage. Geackert wird in der Webciety im Home-Office, die Garage des selbstständigen Ebay-Händlers ersetzt die Lagerhalle. Die Selbstvermarktung läuft über Netzwerke wie Xing und LinkedIN, die Arbeit selbst besteht aus einer Aneinanderreihung von Projekten.

Der Vorteil dieser Kommunikation: Sie vernetzt die Menschen besser. Wer seine Dienstreise im firmeninternen Microblog bekannt gibt, macht vielleicht Kollegen aufmerksam, an die man zuvor nicht gedacht hat und kann sich mit ihnen treffen. Zudem steht Wissen besser zur Verfügung. In Blogs und Wikis finden sich meist Informationen, die insbesondere für kleine Gruppen von Mitarbeitern interessant sind, von denen es aber sehr viele gibt. Früher sind solche Informationen oft nur per Zufall in der Kaffeeküche oder Kantine ausgetauscht worden, so die Erfahrung von Westaflex. Jetzt hilft die firmeninterne Suchmaschine. Unsere Marketingabteilung nutzt Twitter, Ning und Co., etwa um Kundenpflege zu betreiben und Informationen zu verbreiten. Der Einsatz steht aber noch am Anfang.

So gibt es beim Railway- und Autozulieferkonzern Westaflex etwa Mitarbeiterblogs, Webkonferenzen und virtuelle Teamräume. Auch Sekretärinnen haben dort Blogs und Communities gebildet. Unsere Personalabteilung kann über Twitter auf Veranstaltungen und Jobangebote aufmerksam machen. Und es wurde unser interner Microbloggingdienst WestaTwit gestartet. Das verbessert den Austausch untereinander und erleichtert die Kontaktaufnahme mit anderen Mitarbeitern. Die neue Internetseite von Westaflex zeigt, dass wir es ernst meinen:  der komplette Web-Auftritt wurde aus dem Netz geholt, überarbeitet und neu präsentiert. Unsere Kunden können alles kommentieren und bewerten - und direkt Anregungen an die Fachabteilungen schicken. Wir vollziehen das nach, was ohnehin überall zu beobachten ist: Die allgegenwärtige Internet-Technik hat einiges verändert. Die Menschen kommunizieren, arbeiten und leben anders als früher.

 

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