WAC 300 / WAC 400

Zentralgeräte-Familie
Mit der Baureihe WAC (Westa Air Control) bietet Westaflex ein ausgereiftes Programm zur kontrollierten Wohnungslüftung an. Die Zentralgeräte WAC 300 und WAC 400 sind für den Einsatz in großen Wohnungen und Einfamilienhäusern von 80 bis 280 qm konzipiert.
WAC 300 / WAC 400

Ohne Zweifel kommt der kontrollierten Wohnungslüftung im modernen Neubau, wie auch in der Sanierung von Altbauten, eine besondere Bedeutung zu.

Westaflex hat für dieses Marktsegment eine komplette Produktlinie entwickelt. Hocheffiziente Zentralgeräte mit Wärmerückgewinnung bringen frische Luft ins Haus, bei besonders niedrigem Stromverbrauch.

Die kontrollierte Wohnungslüftung kommt sowohl bei Niedrigenergiehäusern als auch bei Altbauten zum Einsatz. Bei Niedrigenergiehäusern sorgt die kontrollierte Wohnungslüftung bei geschlossenen Türen und Fenstern für den gewünschten Luftaustausch.

Bei Sanierung von Altbauwohnungen könnten bessere Wärmedämmung sowie neue Fenster eingesetzt werden, so dass dann durch kontrollierte Wohnungslüftung der Luftaustausch stattfinden könnte. Oftmals sind solche Altbauwohnungen auch durch Straßenlärm beeinträchtigt, hier bietet sich eine Entlüftungsanlage an.

Die kontrollierte Wohnungslüftung mit WRG nutzt die in der Abluft befindliche Energie. Der interne Wärmezuschuß in Form von Beleuchtung, Personen und Wärme von Geräten wird durch die WRG wertvoll ausgenutzt. Neben der gesunden und komfortablen Lüftung durch die kontrollierte Wohnungslüftung mit WRG kann auch in erheblichem Umfang Heizenergie und somit CO2-Emission eingespart werden.

Die beiden Gerätevarianten zeichnen sich durch einen hohen Wärmebereitstellungsgrad aus. Darüber hinaus verfügen sie über effiziente Gleichstrom-Ventilatoren, die eine balancierte Lüftung gewährleisten und dadurch eine einfache Anlagenregulierung bieten. Der Konstantvolumenstrom liegt bei dem WAC 300 im Bereich von 50 bis 275 qm/h und beim WAC 400 bei 75 bis 350 qm/h. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch die geringe Stromaufnahme und damit der sparsame Betrieb.

Die WAC Lüftungsgeräte 300WAC sowie 400WAC mit Wärmerückgewinnung sind mit dem VDE GS Zeichen versehen. Einen weiteren Einblick können Sie sich auf diesen Internetseiten verschaffen.

Unser spezieller Kreuzstrom-Wämetauscher aus Aluminium ermöglicht eine Wärmerückgewinnung von bis zu 94 Prozent. Die Einstellung und Kontrolle erfolgen komfortabel über eine digitale Fernbedienung. Auf Wunsch läßt sich eine Sommer-Bypassklappe integrieren (aufsetzen).

Funktionsweise

Das jeweilige WAC Zentralgerät ist ein steckerfertiges Lüftungsgerät nach neuesten schalltechnischen Überlegungen. Es ist durch ein leitungsgebundenes Rohrsystem funktionsfähig.

In Küche, Bad und WC fallen am meisten Gerüche und Feuchtigkeit an. Dort wird die verbrauchte Luft abgesaugt, während die gleiche Menge an frischer Luft (Constant Volumenstrom) in die Wohnräume strömt. Durch das Wärmerückgewinnungssystem wird die Wärme der Abluft auf die Zuluft übertragen.

Der hocheffiziente Kreuz-Gegenstrom-Wärmeüberträger im Zentralgerät entnimmt die Wärmeenergie aus der Abluft und sorgt für optimale Luftqualität. Die verbleibende Restwärme kann durch optional kombinierbare Luft/Wasser-Wärmepumpen sowohl für die Heizung als auch für die Warmwasserbereitung genutzt werden.

Der integrierte Sommer-Bypass ermöglicht uneingeschränktes Lüften auch in der wärmsten Zeit des Jahres. Ein optional einsetzbares Heizregister garantiert einen Wärmeübertrager ohne vereiste Übertragungsflächen auch bei kritischen (sehr niedrigen) Außentemperaturen der Außenluft.

Als Komplettanbieter einer Wohnungslüftung achten wir besonders auf das perfekte Zusammenspiel von Maschinentechnik, Rohrleitungssystem, Akustik sowie effiziente Wärmeübertragung zur Energieeinsparung. Und definieren einen neuen Standard für hygienisch saubere und frische Luft.

KWL Beginn 1970

Überblick

Das jeweilige WAC Zentralgerät ist ein steckerfertiges Lüftungsgerät nach neuesten schalltechnischen Überlegungen. Es ist durch ein leitungsgebundenes Rohrsystem funktionsfähig.

In Küche, Bad und WC fallen am meisten Gerüche und Feuchtigkeit an. Dort wird die verbrauchte Luft abgesaugt, während die gleiche Menge an frischer Luft (Konstant Volumenstrom) in die Wohnräume strömt. Durch das Wärmerückgewinnungssystem wird die Wärme der Abluft auf die Zuluft übertragen.

Der hocheffiziente Kreuz-Gegenstrom-Wärmeüberträger im Zentralgerät entnimmt die Wärmeenergie aus der Abluft und sorgt für optimale Luftqualität. Die verbleibende Restwärme kann durch optional kombinierbare Luft/Wasser-Wärmepumpen sowohl für die Heizung als auch für die Warmwasserbereitung genutzt werden.

Der integrierte Sommer-Bypass ermöglicht uneingeschränktes Lüften auch in der wärmsten Zeit des Jahres. Ein Heizregister garantiert einen Wärmeübertrager ohne vereiste Übertragungsflächen bis - 7 Grad Celsius Außentemperatur der Außenluft.

Als Komplettanbieter einer Wohnungslüftung achten wir besonders auf das perfekte Zusammenspiel von Maschinentechnik, Rohrleitungssystem, Akustik sowie effiziente Wärmeübertragung zur Energieeinsparung. Und definieren einen neuen Standard für hygienisch saubere und frische Luft.

Detailbeschreibung 

Auf der Saugseite (AU / AB) mit je einem Filter der Klasse G3 versehen. Zwei Ventilatoren mit ECM-Motoren sorgen für niedrigen Energieverbrauch (25-175 W beim WAC 300 und 30-295 W beim WAC 400). Der Luftvolumenstrom ist über eine digitale Fernbedienung einstellbar.

Der eingestellte Volumenstrom wird bis 300 Pa (WAC 300) bzw. bis 370 Pa (WAC 400) konstant geregelt, auch bei unterschiedlicher Beeinflussung durch Filterverschmutzung, Windlast und Umschaltungen.

Im Sommerbetrieb wird durch eine automatisch angesteuerte (optionale) Bypass-Klappe der Wärmetauscher umgangen.

Der Gerätezusatz „CF“ steht für Constant Flow und damit einen gleichmäßigen, ausbalancierten Volumenstrom. So reicht eine einmalige Einstellung der Auslaßventile – ohne gleichzeitig am Zentralgerät Einstellungen vorzunehmen – zur Inbetriebnahme aus. Die Anlage reguliert die Menge, der ins Haus eingebrachten Luftmenge stets auf das abgesaugte Volumen ein. Ohne Zuglift oder störende Luftgeräusche können Sie sodann frische, hygienisch saubere Luft genießen. Den notwendigen Filterwechsel zeigt die Anlage automatisch an.

Technische Daten:

Gehäuse Stahl pulverbeschichtet

230 V / 50 Hz Nennspannung; Schutzklasse IP 20

ohne Bypass: 708 x 683 x 440 mm (WAC 300) bzw. 708 x 683 x 490 mm (WAC 400)

39 Kg Gewicht (WAC 300) bzw. 40 kg Gewicht (WAC 400)

CE Kennzeichnung (VDE, DIN EN 60335)

Jedes Bundesland hat individuelle Brandschutzvorschriften. Diese sind einzuhalten und unterscheiden maßgeblich zwischen Einfamilienhaus und Mehrparteien- sowie öffentlichen Gebäuden. Metallische Rohre und Formteile zeichnen sich u.a. durch ihre geringe Brennbarkeit und nicht-toxische Rauchgasentwicklung aus.

 

 


 

Artikelaktionen
Gerhard Hoffe am 23.07.2009 07:27
Guten Tag,

es ist für mich und meine Familie das erste Mal, das wir bauen und wir möchten alles richtig machen. Speziell im Thema KWL fehlen mir noch eine Aufstellung der Vor- und Nachteile einer KWL-Anlage.

Gibt es da etwas von Westaflex?

Familie Hoffe
Minden
JWD am 23.07.2009 07:34
Guten Tag Herr Hoffe,

ich kann verstehen, dass Sie eine möglichst optimale Lösung und Entscheidung für Ihr Hausprojekt finden wollen.

Vielen Dank für Ihren Hinweis!
Wir haben aktuell den WAC Reader - einen Frage/Antwort Katalog - der KWL-Produktbeschreibung beigefügt.

Hier finden Sie und Ihre Familie einen neutralen Überblick über wichtige Aspekte von Anlagen der kontrollierten Wohnungslüftung.

Sonst, einfach noch mal melden!
Dirk Musholt am 28.07.2009 06:56
Sehr geehrte Damen und Herren,

gibt es für das WAC 300/400 auch eine Bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik, so dass man in den Genuss öffentlcher Mittel kommen kann?
Leider konnte ich hierzu nichts auf Ihrer Internetseite finden (Nur für ein älteres Gerät).

Mit freundlichem Gruß

Dirk Musholt
Frank Ladwig am 30.07.2009 14:07
Sehr geehrter Herr Musholt,

selbstverständlich verfügt unser Zentralgerät 300WAC über eine DIBt Zulassung.

Die Nummer lautet Z-51.3-195 und wurde bereits im Oktober 2008 erteilt.

http://www.westaflex.de/[…]/file
Roland Ziehl am 30.07.2009 11:39
Bypass. An, oder aus ?

Hallo zusammen,

es stellt sich nach mittlerweile 2-jährigem Betrieb der WAC300 und nun endlich
korrektem positionieren der Temperaturfühler
(leider taugt mein "Fachhändler" und
Installateur in diesem Zusammenhang überhaupt nichts) folgende Frage:

Ist es möglich festzustellen, wann der Bypass offen und wann geschlossen ist ?

Hintergrund der frage ist, dass ich befürchte, dass der Bypass an ist obwohl die
Bedieneinheit sagt, dass er geschlossen wäre. Und dass umgekehrt der Bypass aus ist
obwohl die Bedieneinheit anzeigt, dass er offen wäre.

Grund meiner Vermutung/Befürchtung sind die "gefühlten Temperarturen" und die
Anzeige der Temperaturen SAO und SAI.

Obwohl in der Fort- bzw. Abluft jeweils ca. 25 Grad angezeigt werden, liegen beide
Temperaturen der SAx bei 13,5 Grad. Dies obwohl der Bypass aus ist (laut Anzeige).

....ich habe die Befürchtung, dass der Bypass ggf. "falsch herum" angeschlossen ist,
so dass er genau das Gegenteil von dem macht was er tun sollte..... ist das möglich?

Es wäre schön, wenn ich auf diesem Wege von Westaflex oder einem anderen Fachmann
Auskunft bekäme.

..einen ganz herzlichen Dank im Voraus !!!..

MfG
Roland Ziehl
Frank Ladwig am 13.08.2009 13:36
Hallo Herr Ziehl,

ein falscher Anschluss kann durch unsere codierten Stecker ausgeschlossen werden.

Der Bypass überbrückt im eingeschalteten Zustand den Wärmetauscher und dient damit im Sommer der Abkühlung der Räumlichkeiten, wenn in der Nacht die Aussentemperaturen unter die Innentemperaturen sinken. Der Bypass wird automatisch eingeschaltet wenn die Aussenluft 1 bis 10 Grad Celsius kälter ist als die Abluft und ausserdem der Bypass in Bereitschaft versetzt worden ist.
Um den Bypass in Bereitschaft zu versetzen müssen Sie die "mode"-Taste der Fernbedienung 3-mal drücken. Danach wird der Schriftzug "COOL" aus dem Display blinkend angezeigt. Stellen sie danach mit der +-Taste die Bypass-Bereitschaft (max. 30 Tage oder 60 Tage je nach Version der Software) ein.
Aus dem Display wird die Bypass-Bereitschaft als Symbol in Form eines Schneekristalls angezeigt.
Bei geöffnetem Bypass (Kühlung) blinkt dieses Symbol.
Ist die Aussenluft mehr als 11 Grad Celsius kälter als die Abluft, so wird der Bypass wieder ausgeschaltet, um Zugerscheinungen wegen zu kalter Luftströmung zu verhindern.
Wollen Sie nach den eingestellten Bereitschaftszeitraum verlängern, müssen Sie den Vorgang wiederholen.

Weitere Hinweise in der Betriebsanleitung:
http://www.westaflex.com/[…]/file


Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Peter Stuhlberger am 13.08.2009 13:26
S.g. Hr. Ladwig,

bin am Überlegen ob ich mir den Sommer-Bypass zulegen soll; dazu noch 2 Fragen:
1) muss der Bypass alle 30/60 Tage erneut aktiviert werden?
2) wie erkennt das System wenn ich z.B. im Haus 20 Grad habe (=Soll-Temp.), die Außentemp. 15 Grad ist, dass der Bypass nicht weiter aktiviert bleibt und die Temp. im Haus weiter abgesenkt wird....muss ich ihn manuell deaktivieren?

Vielen Dank für die Infos
fg
Peter Stuhlberger
Frank Ladwig am 13.08.2009 13:49
Sehr geehrter Herr Stuhlberger !

Die Sommerbypassklappe muss jeweils nach 60 Tagen (aktuelle Software Version) erneut im Bereitschaft versetzt werden.

Die Temperatur wird mittels Temperaturfühler im Bereich des Aussenluftstutzens und im Bereich des Abluftkanals gemessen.

Ist die Aussenluft 1 bis 10 Grad Celsius kälter als die Abluft, so wird der Bypass eingeschaltet.

Zusätzliche bebilderte Informationen:
http://www.westaflex.com/[…]/file
Fam. Enderle am 04.09.2009 15:22
Was kostet eine KWL von Westaflex und wann hat sich die Anlage amortisiert ?
JWD am 04.09.2009 15:27
Die Kosten für 1 m² belüftete Wohnfläche (marktübliche KWL Systeme angenommen), liegen bei ca. 50 EUR, inclusiv Montagekosten. Dieser Preis gilt für den Endverbraucher.

Amortisieren wird sich die Anschaffung der Anlage im Laufe der Zeit, wenn man die vielen Förderprogramme einrechnet. Auch ist ein immenser Komfortgewinn und eine beträchtliche Energieeinsparung auf der Habenseite zu verzeichnen. Die Leistung des Wärmeerzeugers kann kleiner gewählt werden und der Energiebedarf ist minimal. Regionale Förderprogramme der Länder rsp. der Energie-Versorger sind bewußt nicht in unsere Amortisations-Betrachtung aufgenommen worden, da diese oft Zeitraum-gebunden sind.

Argumente für die Kaufentscheidung:

Keine überhöhte Luftfeuchtigkeit, daher kein Oberflächenkondensat,
keine Schimmelbildung und dergl..

Gesundheit
Keine Auskühlung der Räume, keine Zugluft

Wohnkomfort
Frische Luft für jeden Raum, ohne Schadstoffe und ohne Lärm
vorhandene Wärme wird zurückgewonnen

Energieverbrauch
Energiekosteneinsparung

Sicherheit
Diebstahlschutz (geschlossene Fenster)

Wie hoch ist der Stromverbrauch der Anlage?
Beispielsweise verbraucht eine WAC 300 Anlage für 150 m² Wohnfläche bei richtiger Planung des Kanalnetzes ca. 50 W/h.

Heizungsanlage nötig ?
Angenommen:
      Raumtemperatur = 20°
      Maximale Zulufttemperatur = 50°
      Spez. Wärmekap. Luft = 0,36 Wh/m³k
      Volumenstrom 150 m³/h
      150 m³/h x 0,36 Wh/m³k x 30 k = 1620 W

Ein NEH (Niedrigenergiehaus) braucht in der Regel einen Wärmebedarf von7500 W bei 140 m2. Dieser Bedarf muss extern über einen Wärmeerzeuger erbracht werden. Ein Passivhaus mit 140 m² benötigt lediglich 1500 W, dieser Bedarf kann über die Lüftungsanlage gedeckt werden.

Den Wärmetransport kann das Kanalnetz übernehmen. Das Nachheizregister WW kann über verschiedene Wärme-Erzeuger die Wärme übertragen.
Girbinger am 02.11.2009 13:34
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind seit kurzer Zeit stolze Besitzer einer Westaflex Lüftungsanlage 300WAC.
Seit letzter Woche Donnerstag ist sie in Betrieb genommen worden und funktioniert soweit alles ganz gut.
Jetzt ist uns aber aufgefallen, das bei der Bedieneinheit eine Temperatur angezeigt wird diese nicht mit der Temperatur im Raum identisch ist. In der Anleitung wird auch nicht auf die Temperatur eingegangen, was sie genau aussagt bzw. welche Temperatur sie anzeigt.
Können Sie mir diese Temperatur erläutern, was sie genau aussagt.

Danke

Mit freundlichen Grüßen

Girbinger Jörg
Stukemeier am 04.11.2009 10:23
Sehr geehrter Herr Girbinger,

die in der Standardanzeige angezeigte Temperatur ist die Umgebungstemperatur von der Bedieneinheit. Bei Falschanzeige können Sie im Servicebereich (siehe Betriebsanleitung) eine Korrektur der Temperatur vornehmen.
T. Stiebner am 05.01.2010 18:53
Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 2006 belüften wir unser EFH mit einem WAC 300 CF und sind auch sehr zufrieden. Allerdings stellt uns die sehr trockene Luft vor gesundheitliche Probleme. Um Abhilfe zu schaffen nutzen wir Luftbefeuchter, die aber wiederum Strom verbrauchen und auch einer ständigen Pflege bedürfen. Gibt es Ihrerseits Lösungen für unser Problem? Gibt es einen sog. Membran-Feuchte-Wärmetauscher?

Danke!

Thomas Stiebner
JWD am 06.01.2010 08:17
Guten Tag Herr Stiebner,

trockene Luft in Wintermonaten ist eine Situation mit und onhe KWL-Anlage. Sie verwenden derzeit eine dezentrale Luftbefeuchtung, möglicherweise mit mobilen Standgeräten.

Es werden am Markt zentrale Luftbefeuchter angeboten, auch im Anschluss an KWL-Zentralgeräte. Diese haben wir jedoch nicht im Angebot, da unsere Labor-Untersuchungen keine hygienisch-einwandfreien Bedingungen in den Verteilungskanälen gewährleisten konnten.

Aus diesem Grunde sind Sie mit Ihrer jetzigen Lösung, vom Stand der Technik, am besten ausgestattet.
Matthias Gutfrucht am 17.01.2010 09:35
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich betreibe eine WAC 300 mit Sommerbypass. Bisher habe ich als Filter die 400 Filt 001 bzw. 002 Grobfilter G3 genutzt. Kann ich mit dem Wechselrahmen 200 WRA und dem Grobfilter G4 -200 Filt G4 den "400 Filt 001 Grobfilter G3" ersetzen und gib es einen Wechselrahmen für den Sommerbypass?
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gutfrucht
Frank Ladwig am 19.01.2010 15:25
Sehr geehrter Herr Gutfrucht,

für die Geräteserie 300WAC / 400WAC von Westaflex benötigen Sie folgende Filter (400FILT001- Gerät / 400FILT002 - Bypass). Der von Ihnen aufgeführte Wechselrahmen ist für eine andere Geräteserie und passt nicht in Ihr Gerät.

gez. Frank Ladwig
sadek am 19.01.2010 15:02
Hallo, mein Installateur hat die Röhre in meinem Haus in Wien vorbereitet aber das Gerät noch nicht montiert und nicht geliefert.
ich suche eine Firma in Wie, die das gerät liefert und im betrib nimmt. kennt jemand solche Firma/Installateur in Wien?
Danke im Voraus
sadek
Frank Ladwig am 19.01.2010 15:07
Guten Tag Herr Sadek.

Bitte wenden Sie sich an unser Partnerunternehmen in Österreich:

Bruno Peter Gradl GbR
Bruno Gradl Handelsunternehmen
Kroatengasse 27
A-4021 Linz/Donau (Austria)
Fon: +43 732 / 658284-0
Fax: +43 732 / 658284-6
office@gradl.at


Vielen Dank !

gez. Frank Ladwig
Ulrich Sliwka am 21.01.2010 07:39
Guten Abend, wir haben einen Altbau 1925 komplett energetisch saniert (neue hocheff. Fenster, Solaranlage, Pelletsheizung, Vollwärmeschutz und Lüftungsanlage 300 WAC/400WAC). Die Lüftungseinheit haben wir im Keller untergebracht. Hier ist eine Temp. von ca. 14 Grad Celc. zur Zeit. Die Zuleitungsrohre leiten die kalte Luft von draussen zum Gerät und diese Rohre sind logischerweise nass, da an den kalten Rohren die Luft kondensiert. Unser Installateur hat die Rohre mit einem Isoliermaterial isoliert (Glaswolle und aussen Alu). Die Isolierung ist "abgesoffen" und war nach einigen Tagen nass. Jetzt hat er einen schwarzen festen Isoliertschaumstoff genommen, der sich ungefähr wie eine Isomatte anführt. Frage: Was empfehlen Sie? Sollen die Rohre einfach nass bleiben? Wenn der Raum wärmer wäre, würde sich das Kondenswasser ja noch mehr bilden. Kellerräume sind natürlich immer etwas feuchter, wir wollten die Anlage aber aus Lärmschutzgründen nicht auf den Dachboden stellen. Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Frage zwei: Bei Stufe 2 der Anlage habe ich das Gefühl das Haus kühlt aus, insbesondere bei den leztzten sehr kalten Wochen. Was empfehlen Sie (210 qm Wohnfläche, Vormittags meist nur 1 oder keine Person im Haus, ab 14. Uhr 4 Personen ab 19.00 Uhr 5 Personen. Mit freundlichen Grüßen US
Frank Ladwig am 25.01.2010 11:18
Hallo Herr Silwka,

bei der von Ihnen benötigten Dämmung der Aussenluftleitung handelt es sich um eine Kältedämmung zur Verhinderung von Tauwasser.

Die Bildung von Tauwasser kennt man von gekühlten Getränken. Sobald ein gekühltes Getränk in eine wärmere Umgebung kommt, bilden sich auf der Oberfläche umgehend Wassertropfen - das sogenannte Tauwasser.

Physikalisch gesehen liegt es daran, dass die Luft stets Wasser im gasförmigen Zustand enthält. Dabei kann warme Luft mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte Luft. (Daher trocknen die Haare beim föhnen mit warmer Luft schneller als mit kalter Luft). Bei einer bestimmten Temperatur und einer bestimmten relativen Luftfeuchte enthält die Luft eine bestimmte Menge von Wasserdampf. Wird diese Luft nun abgekühlt, so wird sie bei einer bestimmten Temperatur, der Taupunkttemperatur, zu 100% mit Wasserdampf gesättigt sein. Wird diese Luft nun weiter abgekühlt, würde ein Teil des Wasser nicht mehr als unsichtbarer Dampf gehalten werden können und in Form von Wassertropfen austreten.

Somit könnte man Luft mit 14 Grd.C. und einer rel. Luftfeuchte von 80% auf ca. 11°C herunter kühlen. Kühlt man weiter tritt Tauwasser aus.
Bei Luft mit 14°C und einer rel. Luftfeuchte von 60 % tritt erst bei einer Kühlung unter 6,5°C Tauwasser aus.
Diese Werte können Sie auch der Fachliteratur entnehmen oder im Internet unter Suchbegriff "Taupunkttemperatur
in Abhängigkeit von der Lufttemperatur und -feuchtigkeit" finden.

Um in Ihrem Fall eine Tauwasserbildung zu verhindern, ist die Dämmschichtdicke so zu dimensionieren, dass die Taupunkttemperatur aus der Dämmschichtoberfläche niemals unterschritten wird.

Um die Dämmung zu dimensionieren sind neben der niedrigst zu erwartenden Aussenlufttemperatur auch die höchste zu erwartende Umgebungslufttemperatur und die rel. Luftfeuchte, die Wärmeleitfähigkeit der einzusetzenden Isolierung, der Wärmeduchgangskoeffizient der Oberfläche der Dämmung und des zu dämmenden Rohres erforderlich.
Bei der richtigen Auswahl der Isolierung kann Ihnen der Isolierungs-Hersteller weiterhelfen.
Die Isolierung ist dann diffusionsdicht aufzubringen.

 
2. Teil Ihrer Frage:

Kühlt die Anlage das Haus aus?
Wir nehmen mal folgendes an:

Wirkungsgrad: 85%
Raumtemperatur = 19°C
Aussenlufttemperatzur: -3°C
Maximale Zulufttemperatur = 15,7°C
Spez. Wärmekap. Luft = 0,36 Wh/m³k
Volumenstrom 200 m³/h
200 m³/h x 0,36 Wh/m³k x 3,3 k = 237,6 W

Um die Temperatur auf 19°C zu halten benötigen Sie seitens der Lüftung lediglich 237,6 W Heizenergie. Dies kann z.B. durch ein Nachheizregister oder der konventionellen Heizung aufgebracht werden.

Eine weitere Möglichkeit: Lassen Sie die Anlage in der sehr kalten Zeit bzw. in der Zeit der geringen Belegung auf einer niedrigeren Stufe laufen.

Viele Grüße aus Gütetrsloh !
gez. Frank Ladwig
Michel K. am 21.01.2010 20:04
Sehr geehrter Herr Ladwig

Hab einige Fragen zu dem Grundpaket WAC 300/400. Ist hier bereits ein Temperaturfühler enthalten, der bei -7 Grad automatisch abschaltet? Ist das Heizregister im Paket dabei? Ist das Gerät falsch eingestellt, wenn man das Gefühl hat, dass es im Raum zieht?
Vielen Dank im vorraus für Ihre Antwort

MfG Familie Michel
Frank Ladwig am 27.01.2010 09:23
Sehr geehrter Herr Michel,

grundsätzlich verfügen unsere Zentralgeräte 300WAC sowie 400WAC über einen eingebauten Temperaturfühler, welcher bei -7 Grad Celsius den Frostschutz aktiviert.

Die Grundpakete sind reine Rohrpakete mit Formteilen bzw. Zubehörpakete (Schalldämpfer, Wand-, Dachdurchführung, Ventile etc.)

Jede Anlage kann optional mit einem Vor- bzw. Nachheizregister ausgestattet werden ( 300EHR / 400EHR).

Jede Anlage wird von uns individuell projektiert und ausgelegt. Hierzu zählen auch die Berechnungen der Luftmenge pro Ventil. Bei der späteren Inbetriebnahme werden die einzelnen Ventile gemäß unserer Auslegung eingestellt. Wenn dies geschehen ist, sollte die Anlage ohne störende Geräusche und ohne störenden Luftzug funktionieren.
 
Viele Grüße aus Gütersloh !
gez. Frank Ladwig


sadek am 26.01.2010 19:49
Hallo,
ich planne in meinem Haus WAC300 einbauen zu lassen und möchte wissen wieviel könnte das system kosten? inkl.montage und in betriebnahme..etc.
danke
mfg
Sadek
JWD am 26.01.2010 20:19
Guten Tag Familie Sadek,
eine pauschale Aussage können wir leider nicht treffen, da uns die genauen Planungs-Grundlagen fehlen.

Grundsätzlich erhalten Sie ein Angebot über Ihren regionalen Installations-Handwerksbetrieb. Dieser wiederum bezieht unsere Produkte über den Fachgrosshandel.

Sie können unsere regionalen Vertriebspartner über den Auswahlpunkt im Info-Fenster dieser Seite lokalisieren.
Holger Müller am 23.03.2010 12:46
Guten Tag,

bei uns wird momentan eine WAC 300 installiert, wir haben Sie also noch nicht in Betrieb genommen. Nach dem Studium der Betriebsanleitung und bei der Elektroverlegung haben wir uns gefragt.

a) Ist es möglich eine tastergesteuerte Timerregelung am Gerät anzuschließen, für akuten Lüftungsbedarf z.B. im WC und hiermit die Anlage auf Stufe High für eine gewisse Zeit z.B. 5-10 min laufen zu lassen, so daß Sie danach wieder in den Auto-Modus zurückfällt. Ist dies schon im Gerät integriert, oder gibt es hier Zubehör?

b) Es gibt auf der Steuerplatine einen Anschluss mit der Bezeichnung "analog 0-10V" Welche Funktion ist hier möglich? Läßt sich hier die Anlage stufenlos regeln über eine Steuerspannung von 0-10V ?


Vielen Dank + Gruß

Müller
Frank Ladwig am 29.04.2010 10:27
a) An der Klemme X11 (3 Stufen Schalter) können Sie mittels Zeitschalter die Lüfterstufen schalten. Wenn kein Kontakt mehr anliegt, geht das Gerät in die Ausgangsstufe über.

b) Die Klemme X13 (0 - 10 V Steuersignal
(analog)) ist derzeit mit keiner Funktion belegt.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
H. Meyer am 05.05.2010 11:05
Guten Tag,
seit 6 Wochen wohne ich in meinem Energieeffizienzhaus55, das mit einer WAC von Westaflex ausgestattet ist.
Die Anlage ist im Aufstellraum (HWR) sehr laut, und aus den Zuluftöffnungen der Wohnräume kommen Dröhngeräusche. In den Ablufträumen (Bad, WC Küche ist es erträglich)
Mein Heizungstechnikler hatte den Schalldämpfer der Zuluft bereits um einen weiteren Flex-Schlauch verlängert, auch das hatte nur eine geringe Verbesserung gebracht.
Laut Auskunft bei Westaflex soll das Gerät zum einen im Aufstellraum nicht lauter als ein moderner Kühlschrank sein, zum anderen in der Wohnräumen kaum wahrnehmbar sein. Mein Heizungsmann meinete nun, dass das Geräusch im normalen Bereich sei, und er mit seinem Latein am Ende.
Ich bin nicht der Ansicht, dass das Geräusch hinnehmbar ist, und habe nun meinen Bauträger darauf angesetzt, Ursachenforschung zu betreiben. Bitte um Ihre Meinung.
Danke und einen schönen Gruß,
H. Meyer
Frank Ladwig am 07.05.2010 09:36
Hallo Herr Meyer, zunächst einmal die besten Wünsche zum Einzug in Ihr neuen Haus.
Grundsätzlich ist ein Garant für eine leise Anlage zunächst einmal die fundierte Planung und Auslegung. Wurde diese von Westaflex durchgeführt ?
Weiterhin ist die Verlegung der Rohre von ausschlaggebender Bedeutung. Zu guter letzt muß eine solche Anlage hydraulisch abgeglichen werden. Also jeder Luftauslass wird anhand berechneter Werte eingestellt. Nur somit ist sichergestellt, dass die Anlage keine zu hohen Druckverluste durch unsachgemäße Verlegung aufweist. Durch die Einregulierung der Ventile ist zudem sichergestellt, daß die Luft in vorgesehener Menge an vorgesehener Stelle austritt bzw. abgeführt wird.

Da uns keine Unterlagen Ihrer Anlage vorliegen, können wir natürlich nicht konkret aus die Ursachen der Geräusche eingehen. Fest steht nur, dass Dröhngeräusche nicht zu einer ordnungsgemäß installierten und eingestellten Anlage gehören.

Schauen Sie sich die Planungsunterlagen an und prüfen Sie das Inbetriebnahmeprotokoll.

Als erste Vermutung (ohne die Anlage gesehen zu haben) gehe ich von zu hohen Druckverlusten im Rohrnetz aus. Somit schaltet das Zentralgerät auf eine höhere / höchste Stufe.

Evtl. sollten die Filter im Gerät und an den Abluftventilen kontrolliert / getauscht werden, da diese durch Baustaub verstopft sein können.

Viele Grüße aus Güteloh
Frank Ladwig
Jürgen am 07.06.2010 14:28
Hallo ans Westaflex-Taem, haben seit gut 8 Monaten unsere WAC und sind voll Zufrieden. Aber jetzt wo es wärmer geworden ist steigt die Temperatur bei uns im Haus auf dem Display auf 28 Grad (Dachgeschoss). Am Sonntag war es sehr Sonnig, die meisten Fenster sind nach Süden ausgerichtet, und auch kein Rollo war heruntergelassen.
Also schon am Abend sehr warm in der Wohnung. Die Luft wird durch das Erdreich geführt, was angeblich doch zu einer Kühlung der Luft führen soll. Oder das Haus heitzt sich selbst auf, durch die grosse Glasfassade und wird durch den Wärmetauscher noch besser aufgeheizt und in den Wohnraum zurückgeführt. Wir haben keinen Bypass, würde er alles besser machen? Hab ich mir die Antworten schon selbst gegeben?
Frank Ladwig am 12.10.2010 07:40
Hallo!

Die solare Einstrahlung bei einem durchschnittlichen Fensters in südausrichtung (ohne Bschattung) beträgt ca. 200-250 W/m². Bei einer Fensterfläche von 10 m² summieren sich somit leicht 2 - 2,5 kW benötigte Kühllast. Hinzu kommen noch weitere Energiezugewinne über Wände, Personen etc. Hierzu verweise ich auf unseren Kommentar: http://www.westaflex.de/[…]/nachheizregister-fuer-westerwac
Durch eine Sommerbypassklappe kann zumindest in der Übergangs und Nachtzeit kühlere Aussenluft am Wärmetauscher vorbei dem Räumen zugeführt werden. Die wärmere Fortluft wir dann unverändert abgeführt. Durch integrierte Zeitschaltprogramme der Regelung kann das Gerät tagsüber auf niedrigster Stufe und nachts auf höherer Stufe betrieben werden.
Allerdings ist eine gut durchdachte und effektive Beschattung eine Grundvoraussetzung.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Ansgar am 27.06.2010 15:10
Wir haben ein wac 300 bzw 400 für unseren neubau angeboten (175 m2) bekommen. DIe anlage sollte auf dem dachboden instaliert werden. Da wir ein pultdach haben ist der dachboden nur ca. 1,25m hoch. (höchste stelle) Jetzt wurde uns gesagt das das gerät auf keinen fall dort eingebau werden könnte weil es eine höche von 1,65m hätte. In ihren daten steh was von unter einem meter. Wer hat jetzt recht? Wir wollen nicht unbedingt ein Gästezimmer dafür nehmen, sonst müssen wir uns die anlage leider entgehen lassen.
Frank Ladwig am 29.06.2010 07:10
Die Höhe unseres WAC Gerätes beträgt 709 mm.

Wir empfehlen einen Abstand zwischen Boden und Gerät von ca. 300 mm.
Zur ordnungsgemäßen Luftführung und für Wartungsarbeiten muß ein Platz von ca. 600 mm oberhalb des Gerätes vorhanden sein.
Somit ergibt sich ein Platzbedarf von ca. 1.600 mm.

Folgende Punkte sind zur Auswahl des Montageortes wichtig:

Der Montageort des Gerätes sollte von Schlaf- und Ruheräumen weit genug entfernt sein. Beachten Sie die Angaben zur Gehäuseabstrahlung. Planen Sie gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen zur Geräuschdämpfung ein.
Genügend Platz für das Gerät, das Luftführungssystem und die Wartungsarbeiten muß vorhanden sein (siehe Zeichnung Maße 300WAC/400WAC und Zeichnung Mindestabstände im Aufstellraum).
Die Wand, an der das Gerät aufgehangen werden soll, muß massiv und mindestens 10 cm dick sein – die Wand und die Befestigungsart müssen das Gerätegewicht von etwa 40 kg (45 kg mit Bypass) sicher tragen können.
Der Montageort des Gerätes muß frostfrei, trocken und sauber sein.

Sorgen Sie für eine Steckdose für das Gerät und eine Möglichkeit, dass das entstehende Kondensat abgeleitet werden kann (Mindestgefälle 5%).


Für mehr Details:
http://www.westaflex.de/[…]/file


Viele Grüße aus Gütersloh

Frank Ladwig
Frank Ladwig am 17.09.2010 14:26
Sehr geehrter Herr Meyer,
bitte nennen Sie uns doch eimal Ihre Kontaktdaten, damit sich unser Kundendienst direkt mit Ihnen in Verbindung setzen kann.
Silke am 17.09.2010 14:27
Hallo,
ich möchte eine WAC 300 / WAC 400 in meine KNX(EIB) Heizungsregelung mit einbinden.regeln können
Gibt es dafür eine geeignete Schnittstelle.
Von Busch-Jaeger gibt es FanCoil aktoren und Raumtemperaturregler die Grundsetzlich solche Lüftungen können,
vorausgesetzt eine Anbindung an Ihr System wäre möglich.

MFG Silke
Frank Ladwig am 20.09.2010 04:36
Hallo,!

bei unserem WAC300/400 Geräten kann optional ein 3-Stufen-Schalter angeschlossen
werden.
Anstelle des 3 Stufen Schalters kann auch jeder Aktor zum Einsatz kommen, einschließlich der von Ihnen angesprochene FanCoil Aktor.
Hierzu wird die Westaflex-Bedieneinheit dauerhaft die Lüftungsstufe 1 - manueller Betrieb eingestellt. Die Zeitsteuerung der einzelnen Lüftungsstufen erfolgt dann über EIB/KNX.

Dei Möglichkeiten der Steuerung eines Heizregisters etc. ist ebenfalls über den Aktor möglich.

Wir würden gern mehr über Ihre Anlage erfahren. Senden Sie uns bitte Fotos uns Ausführungsdetails Ihrer Anlage damit auch andere Betreibern von Ihren Erfahrungen mit EIB/KNX profitieren können.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Michael S. am 25.10.2010 12:10
Hallo,

laut Kaminkehrer muss, da ich einen Holzofen betreiben möchte, eine Unterdruckdose eingesetzt werden, zusätzlich zur der Ausenluftzufuhr.
Ist dieser Unterdruckschutz bereits in der Steuerung intergiert, bzw. kann man es integrieren? Der Fachhändler möchte einn Schabus DS01 einbauen, was ich für völlig überdimensioniert halte.

Gruß

Michael
Frank Ladwig am 25.10.2010 12:47
Hallo Michael,

es gibt mittlerweile eine große Vielfalt an Kaminöfen. Bei den Sicherheitseinrichtungen sieht es dagegen schon viel übersichtlicher aus.
Wichtig ist, dass alle Sicherheitseinrichtungen für diese Anwendungen nach DVGW-VP121 und nach E DIN 18841 geprüft und zugelassen sein müssen.
Wir haben bisher ausschließlich gute Erfahrungen mit dem Luftdruckwächter P4 von Erich Huber GmbH ( http://www.luftdruckwaechter.de/index2.htm ) gemacht. Diesen können wir vorbehaltlos empfehlen. Selbstverständlich können auch andere bauaufsichtlich zugelassene Sicherheitseinrichtungen verwendet werden.

Text der Fa. Erich Huber GmbH:

Der Luftdruckwächter P4 ist eine TÜV-geprüfte Sicherheitseinrichtung, die einen gleichzeitigen Betrieb einer Lüftungsanlage in Verbindung einer raumluftabhängigen Feuerstätte ermöglicht.
Ein gleichzeitiger Betrieb einer Feuerstätte (z. B. eines Kachelofens) und einer Ablufteinrichtung (wie z. B. eines Dunstabzugs) im selben Luftverbund, birgt erhebliche Sicherheitsrisiken für Mensch und Tier. Die Abgase der Feuerstätte gelangen über den Kamin ins Freie, dadurch wird dem Raum Luft entzogen. Entnimmt man mittels eines Dunstabzugs in der Küche oder einer anderen Ablufteinrichtung weitere Luftmengen, kann sich ein gefährlicher Unterdruck im Aufstellungsraum oder in einem anderen von diesem nicht luftdicht getrennten Raum ergeben. Die Strömungsrichtung im Kamin kann umgekehrt werden, der Schornstein transportiert so Luft durch die Feuerung und die giftigen Abgase treten im Wohnraum aus.
Zahlreiche Unfälle haben in Deutschland zu einem Verbot von absaugenden Einrichtungen geführt, wenn diese gleichzeitig mit Feuerstätten betrieben werden. Siehe: Musterfeuerungsverordnung §4 (MFeuVO).
Mit dem Luftdruckwächter P4 kann vermieden werden, dass ein an dieser Sicherheitseinrichtung angeschlossenes Gerät weiter betrieben werden kann, wenn der Luftdruck im Wohnraum gegenüber dem Aussendruck um mehr als 4 Pa sinkt. Die im System integrierte Schukosteckdose, an der das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt wird, unterbricht ggf. die Stromversorgung, an der die Ablufteinrichtung oder die Heizanlage angeschlossen ist. Die Steckdose wird bei Druckausgleich selbsttätig wieder eingeschaltet.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Mutzbauer am 26.10.2010 09:35
Gute Tag,
gibt es ein Modell in dem bereits der Sommer Bypass eingebaut ist?
MfG
Mutzbauer
Frank Ladwig am 27.10.2010 06:44
Unsere Geräte 300WAC und 400WAC können optional mit einer Bypassklappe erweitert werden. Bei unseren neuen ultraflachen Geräten ist eine 100% Bypassklappe bereits integriert.
Der Bypass funktioniert bei allen unserer Varianten hervorragend und wird von den Betreibern sehr geschätzt.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Mutzbauer am 27.10.2010 07:35
Ist das ultraflasche Gerät auch bereits auf dem Markt? Wo finde ich Informationen dazu?

Vielen Dank!
Mutzbauer
Frank Ladwig am 27.10.2010 09:09
Derzeit befindet sich das Gerät in der Zulassungsprüfung und Die Markteinführung wir geplant.
Informationen werden in den nächsten 14 Tagen hier eingestellt.
Sie können uns auch eine Unterlagenaforderung
per Kontaktformular senden. Wir werden Ihnen dann automatisch unsere neuen Unterlagen zusenden.
http://www.westaflex.com/support/kontakt

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
C.L. am 18.11.2010 18:06
Guten Tag,
wir renovieren gerade einen Altbau (Baujahr 1980). Konkret bedeutet dies, neue Fenster, Thermodach, Innenisolierung mit Styrodurplatten.
Dennoch werden wir sicherlich auf keinen Passivhausstandard bezüglilch Energieverbrauch kommen.
Macht es Sinn, in den renovierten Altbau eine Lüftungsanlage zu installieren? Denn ich habe gelesen, dass diese Anlagen eigentlich nur bei "dichten" Häusern ihre volle Wirksamkeit entfalten können. Bitte um kurzes Statement. Vielen Dank.

Viele Grüße,
C.L.
Frank Ladwig am 19.11.2010 10:17
Hallo !

Damit Mensch und Tier in geschlossenen Räumen gesund bleiben
und sich wohl fühlen, sind hohe Anforderungen an die Raumluft zu stellen.
Gefordert wird eine saubere und hygienisch einwandfreie Luft, d. h., die Konzentration an Schadstoffen muss in unbedenklichen Grenzwerten liegen. Eine ausreichende Be- und Entlüftung der Räume ist daher unerlässlich.

Stichwort: DIN 1946-6: Lüftung von Wohnungen
Mit Ausgabedatum Mai 2009 wurde nach mehrjähriger Überarbeitung die aktualisierte Lüftungsnorm DIN 1946-6 veröffentlicht. Damit ist sie für alle am Bau Beteiligten verbindlich! Sie schafft Regeln für die Belüftung von Wohngebäuden (Neubauten und Sanierungen !!!) und legt Grenzwerte sowie Berechnungsmethoden für den notwendigen Luftaustausch fest. Sie definiert erstmalig ein Nachweisverfahren, ob eine lüftungstechnische Maßnahme für ein Gebäude erforderlich ist.
Die DIN 1946-6 verlangt jetzt die Erstellung eines Lüftungskonzeptes für Neubauten und Renovierungen. Für letztere ist ein Lüftungskonzept notwendig, wenn im Ein- und Mehrfamilienhaus mehr als 1/3 der vorhandenen Fenster ausgetauscht bzw. im Einfamilienhaus mehr als 1/3 der Dachfläche neu abgedichtet werden. Das heißt: Der Planer oder Verarbeiter muss festlegen, wie aus Sicht der Hygiene und des Bauschutzes der notwendige Luftaustausch erfolgen kann. Das Lüftungskonzept kann von jedem
Fachmann erstellt werden, der in der Planung, der Ausführung oder der Instandhaltung von lüftungstechnischen Maßnahmen oder in der Planung und Modernisierung von Gebäuden tätig ist.

Herzstück der Norm ist die Festlegung von vier Lüftungsstufen unterschiedlicher Intensität:

1.) Lüftung zum Feuchteschutz
Lüftung in Abhängigkeit vom Wärmeschutzniveau des Gebäudes zur Gewährleistung des Bautenschutzes (Feuchte) unter üblichen Nutzungsbedingungen bei teilweise reduzierten Feuchtelasten (z.B. zeitweilige Abwesenheit der Nutzer, Verzicht auf Wäschetrocknen). Diese Stufe muss gemäß Norm ständig und nutzerunabhängig sicher gestellt sein.

2.) Reduzierte Lüftung
Zusätzlich notwendige Lüftung zur Gewährleistung des hygienischen Mindeststandards (Schadstoffbelastung) und Bautenschutzes bei zeitweiliger Abwesenheit des Nutzers. Diese Stufe muss weitestgehend nutzerunabhängig sicher gestellt sein.

3.) Nennlüftung
Beschreibt die notwendige Lüftung zur Gewährleistung der hygienischen und gesundheitlichen Erfordernisse sowie des Bautenschutzes bei Normalnutzung der Wohnung. Der Nutzer kann hierzu teilweise mit aktiver Fensterlüftung herangezogen werden.

4.) Intensivlüftung
Dient dem Abbau von Lastspitzen (z. B. durch Kochen, Waschen) und
auch hier kann der Nutzer teilweise mit aktiver Fensterlüftung herangezogen werden.

Bei Neubauten wird das Lüftungskonzept im Normalfall bereits vom Planer erstellt. Sanierungsmaßnahmen werden jedoch oft von Bauherren ohne Hinzuziehen eines Fachplaners durchgeführt. In diesem Fall hat der Fensterlieferant eine Hinweispflicht, dass bei der Umsetzung einer solchen Maßnahme ein Lüftungskonzept erforderlich ist.
Unterlässt z.B. der Fensterbauer diesen Hinweis, kann er für Folgeschäden wie z.B. Schimmelbildung nach dem Tausch der Fenster in Regress genommen werden.

Über diese "harten" Fakten hinaus erhalten Sie mit einer "Kontrollierten Wohnungslüftungsanlage WAC" von Westaflex einen unglaublichen Frischluftkomfort ohne sich um irgend etwas kümmern zu müssen. Dies erledigt Ihre WAC Anlage für Sie, denn Luft ist unser wichtigstes Lebensmittel. Gesunde, frische Luft in Innenräumen sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein. Eine Komfortlüftung sorgt kontinuierlich für frische, saubere Luft ohne Zugerscheinungen. Fenster können Sie bei Bedarf jederzeit öffnen. Durch die Wärmerückgewinnung spart man viel Energie und entlastet die Umwelt.
Sie lüften nicht nur mit minimalem Energieaufwand, sondern tauschen ständig die Luftqualität in Ihren Räumen aus. Dies bedeutet auch, Sie schlafen in einem Raum, dessen CO2-Gehalt ohne kontrollierte Wohnungslüftung bereits nach einer Stunde den CO2-Grenzwert überschreitet und rasch dem als bedenklich angesehenen 0,3 %- Wert nähert.
Der als „Behaglichkeitsschwelle“ bezeichnete Grenzwert liegt bei 0,15 % CO2, der möglichst nicht überschritten werden sollte.

Dies alles sind Argumente, die nur ein "JA" zur Wohnungslüftungsanlage zulassen.

Neben den Systemen für den Neubau haben wir uns intensiv mit der Sanierung / Renovierung auseinandergesetzt und folgende Systeme entwickelt:

Slimflex:
http://www.westaflex.com/[…]/file

Triflex:
http://www.westaflex.com/[…]/file

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Engelbert Schuster am 20.12.2010 12:20
Hallo zusammen
Wir haben in unserem Haus eine WAC 400 mit Bypass eingebaut. Sie läuft seit ca 1 1/2 Jahren problemlos.
Einige Fragen sind aber doch noch offen:
-Wo finde ich den die Tempfühler für die Aussenluft und Zuluft ? Gibt es ein Übersichtsblatt wo welche Fühler montiert sein sollen und wie ?
 In der "Montage,Bedienung und Instandhaltung" Broschüre ist der Abluft- und Fortluftfühler mit Einbaulage beschrieben.
 Für den Zuluft- sowie Aussenlufttempfühler gibt es weder einen Einbauort noch die Einbaulage in dieser Beschreibung.
Ich habe einen Sensor am Bypass-Anschlußstecker gefunden der mit einem Kabelbinder direkt an der Steckerleitung (max 1cm vom Stecker entfernt) befestigt ist.
Mein angezeigter Zulufttempwert ( SAO ) liegt bei 9°. Ich habe dann einmal mit einem Temperaturmessgerät direkt im Zuluftkanal an der Austrittsöffung gemessen und einen Wert von 15,6° gemessen ( Ablufttemp = 17,5°). Das heist der Zuluftsensor ist an der falschen Stelle montiert, oder?
Können sie mir bitte meine Fragen beantworten und evtl. Unterlagen über die Einbaulage und den Ort zukommen lassen.
Vielen Dank
Engelbert Schuster
Frank Ladwig am 22.12.2010 10:16
Hallo Herr Schuster,

den Aussenluftfühler finden Sie im oberen Stutzen der Bypassklappe. Dieser ragt dort in den Luftraum hinein. Der Zuluftfühler ist direkt an der Steckverbindung für die Bypassklappe angebracht.
Ihre gemessenen Werte können mehrere Faktoren haben.
Wenn Sie den Kabelbinder lösen und das Fühlerelement so tief wie möglich neu fixieren bekommen Sie bereits andere Werte angezeigt. Wenn Sie die exakten Werte messen wollen, können Sie den Fühler ca. 10 - 15 cm verlängern lassen und weiter unten im Zuluftraum fixieren.
Damit sollten die angezeigten Werte exakt angezeigt werden.
Die jetzige Anzeige misst nicht den exakten Wert, dies ist jedoch für das regeltechnische Verhalten und die Funktionsfähigkeit des Gerätes unerheblich.

Viele Grüße aus Gütersloh verbunden mit den besten Weihnachtswünschen

Frank Ladwig
Sadek am 28.12.2010 17:32
Hallo,
Ich habe WAC 300 im April 2010 neu bekommen mit BP und von Installation Firma eingestellt.(Wirkungsgrad 97% laut Insta.Fa.).Das Gerät funktioniert aber
1- im sommer hat das Gerät nicht abgekühlt trotz BP!
2- zur Zeit musste ich das Gerät abschalten weil sehr kalte Luft (so kalt wie Außen -10) aus den Röhren kommt, obwohl BP laut Anzeige ist abgeschaltet und die Luftströme kann man nicht aushalten
Zuluftrohr ist rund um das Haus verlegt (ca 50 m lang).

Ich vertraue der Einstellung der Firma und möchte entweder die eingestzellten Parameters selbs ändern (brauche aber Anweisung) oder die wiederherstellen von Werkeinstellung.
Temp.anzeige (das Gerät montiert neben der Maschine) zeigt 22°C
vielen Dank im Voraus
mfg aus Wien
Sadek
Frank Ladwig am 17.01.2011 07:58
Sehr geehrte Damen & Herren,

leider kann ich aus den Symptome keine logischen Ursachen bzw. Einstellungsfehler ableiten.

Bitte kontaktieren Sie zwecks persönlichem Gespräch und Ursachenfindung unseren Importeur in Österreich:

Bruno Peter Gradl GbR
Bruno Gradl Handelsunternehmen
Kroatengasse 27
4021 Linz/Donau (Austria)
Fon: 0043732/658284-0
office@gradl.at

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
M.G. am 31.01.2011 07:42
Hallo liebes Westaflex Team
wenn ich am Bedienteil in die Infoeben gehen wird mir angezeigt, dass ich angeblich das "West 275" Gerät installiert habe. Auf dem Typenschild am Zentralgerät selbst steht aber WAC 300. Was stimmt denn da nun, oder wo liegt der Fehler?
Frank Ladwig am 31.01.2011 12:49
Hallo M.G.,

Sie besitzen ein WAC300 !

WAC300 ist eine Marketing-Produktbezeichnung bzw. bezeichnet die Modellreihe.
Die interne Konstruktions- bzw. die interne Entwicklungsbezeichnung lautet dagegen West 275.

Um einen Vergleich aus dem Automotiv-Bereich zu geben: Ein Porsche 997 (interne Konstruktionsbezeichnung) gehört zur Modellreihe 911.

Viele Grüße aus Gütersloh

Frank Ladwig
Ralf F. am 02.03.2011 14:17
Hallo zusammen,

ich habe soeben meine WAC 300 gereinigt, bzw. Filter gewechselt.
Dabei fiel mir auf, daß im rechten Auffangbecken ca. 3-4 cm hoch das Wasser stand und nur langsam abträufelte durch den angeschlossenen Schlauch.
Ist dies normal und auf Grund der sehr extremen Temperaturunterschiede (Aussen 2°, innen 28° :) (wir heizen mit nem Kaminofen :) )) zu erklären oder darf das Wasser nicht so hoch stehen? Bzw. darf da gar kein Wasser drin stehen?

Ich war etwas irritiert daß dort "sooo viel" Wasser drin stand...?

DAnke für eine kurze Antwort

Ralf F.
Frank Ladwig am 09.03.2011 14:16
Hallo Ralf,
grundsätzlich bestätigt eine starke Kondensation den sehr effizienten Westaflex-Wärmetauscher. Kondensat wir in der Kondensatwanne gesammelt und über den Kondensatablaufschlauch abgeführt. Da im Bereich der Kondensatwanne ein geringer Unterdruck herrscht, kann das Kondensat ohne Verwendung eines Siphons ( http://de.wikipedia.org/wiki/Siphon_%28Geruchsverschluss%29 ) nicht ordnungsgemäß ablaufen. Es "tröpfelt nur in den Schlauch hinein und sammelt sich in der Kondensatschale. Installieren Sie einen Siphon mit einer Sperrwasserhöhe von 100 mm und das Kondensat wird ablaufen !
Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Winter Franz am 24.03.2011 08:30
Hallo geschätztes Westaflex-Team,

Ich habe eine WAC300 mit Bypass. (Niedrigenergiehaus) Auch jetzt zur Übergangszeit heizen sich meine Zimmer übermäßig auf, so dass ich jetzt bereits bei ausgeschalteter Heizung Raumtemperaturen von 22° und mehr erreiche. Ich würde gerne meine Bypass zur Raumkühlung nutzen. Dieser schaltet sich jedoch nicht ein da die Differenz von Aussentemperatur und Abluft > 11° ist. Nun zu meiner Frage:
Kann ich den Bypass auch "manuell" aktivieren? Ich würde diesen gerne als Art Stoßlüfter (z.B. 1h Laufzeit) in Kombination mit der Stufe High verwenden.

Danke

Gruß
Franz
Frank Ladwig am 24.03.2011 11:21
Hallo Franz,

der Bypass des Zentralgerätes WAC300/400 wird in Bereitschaft versetzt. Wenn die Aussenluft 1-6°C kälter als die Abluft ist, wird der Bypass automatisch eingeschaltet.

Eine manuelle Schaltung der Bypassklappe ist regeltechnisch nicht vorgesehen.

Einige Betreiber schalten das Gerät tagsüber in eine kleinere Lüftungsstufe.

Es gibt auch "Tüftler" die der Regelung einen Widerstand manuell vorgaukeln und somit die Bypassfunktion einschalten.



Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Hirschfeld am 21.04.2011 13:44
Hallo,

in unserem Neubau haben wir uns von unserem Bauträger eine KWL-Anlage mit dem Zentralgeräte 300WAC einbauen lassen. Wir wohnen erst seit dem 01.03 in unserem Haus möchten die Anlage aber jetzt schon nicht mehr missen. Aufrund der schon steigenden Temperaturen würde ich gerne nachts die Aufwärmung der zugeführten Frischluft vermeiden. Ist dies ohne Bypass möglich, d.h. gibt es eine Sommer und Wintereinstellung? Oder muss hierfür der Bypass installiert werden (ungefähre Kosten hierfür?)?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Tim Hirschfeld
Frank Ladwig am 26.04.2011 09:44
Hallo Herr Hirschfeld,

optimal würde sich die von Ihnen gewünschten Betriebsverhältnisse mit einem Bypass realisieren lassen. Dieser wir oben auf Ihr Zentralgerät gesetzt und bedarf einer geringfügigen Änderung des Frischluftrohres. Der Preis einer solchen Bypassklappe liegt auf einem Listenpreisniveau von ca. 371,- Euro zzgl. ges. MwSt.

Viele Grüße aus Gütetrsloh
Frank Ladwig
Schmieg am 24.05.2011 07:51
Guten Tag,
Wir haben in unserem Neubau das Problem das die Lufteinlassstutzen Geräusche abgeben.
Das heißt das z.B. im ersten Kinderzimmer rauscht es, im zweiten hört es sich an wie wenn Wind geht und im
dritten pfeift es leicht bei erhöter Stufe. Im Wohnzimmer haben wir zwei Einlässstutzen, bei einem hört man fast nichts, beim anderen dafür mehr.
Die Anlage wurde im Auftrag von Westaflex ordnugsgemäß eingemessen.
Momentan läuft die Anlage auf niedrigster Stufe.
Alle Filter sind gereinigt und die Lüftungsanlage läuft seit ca.5 Wochen. Die Geräusche waren kurz nach dem Einmessen der Lüftung zu hören.
Vielleicht können Sie ja weiterhelfen.
Frank Ladwig am 25.05.2011 07:31
Hallo und Glückwunsch zu der richtigen Entscheidung eine Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung von Westaflex einzubauen. Da eine Anlage bei richtiger Auslegung und der Einregulierung nach Werksvorgaben äußert ruhig arbeitet und die Geräusche erst nach der Einregulierung auftraten, fällt es schwer, anhand der uns vorliegenden Daten eine Ferndiagnose zu stellen. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundendienstleiter Herrn Burkhard Gelsdorf unter Rufnummer: 05241/4013120 oder Mobil: 0175/1861597
In einem persönlichen Gespräch wird er sicher eine schnelle Lösung zu Ihrem Problem finden.
Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Markus am 22.06.2011 06:49
Hallo,

gibt es bei ihnen für die Lüftungsanlage Runde Rohre die man direckt in die Betondecke mit einbaut??? mit so ca 7cm oder macht das keinen sinn???
Frank Ladwig am 22.06.2011 13:06
Hallo Herr Markus,
speziell für den Einbau in Betondecken haben wir einen PPs-Flachkanal und Formteile im Programm. Dieser hat die gleiche Geometrie wie der metallische Flachkanal und kann auch mit unseren herkömmlichen Formteilen kombiniert werden. Für weitere Informationen senden Sie mit bitte eine Mail an:
frank.ladwig (at) westa.net

Vielen Dank und viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Markus Silke am 22.06.2011 06:50
Hallo,

ich besitze die WAC 400 mit Sommerbypass. Wie in einem Beitrag aus dem Jahre 2009 bereits angedeutet, frage ich mich, warum die Aktivierung des Sommerbypasses aus meiner Sicht nicht optimal gelöst ist.

Da die Anlage in der Lage ist, die Temperatur für die Abluft zu erfassen, wäre es doch sinnvoll, einen Temperaturschwellwert für die Aktivierung des Bypasses festlegen zu können.
Beispiel: Schwellwert Abluft = 21°C. Liegt die Ablufttemperatur unter diesem Schwellwert, soll der Bypass geschlossen werden. Liegt die Ablufttemperatur darüber und die Temperaturspreizung unter 11°C soll der Bypass geöffnet werden.

Das würde zwei positive Effekte ergeben:

1. Man muss den Bypass nicht immer wieder manuell aktivieren.
2. Der Bypass kühlt das Gebäude nicht weiter aus, wenn die Ablufttemperatur z.B. bei 19°C liegt und der Bypass manuell aktiviert ist.

Wie wäre es denn, diese doch recht simple Programmierung zu implementieren?

MfG

Markus Silke
Frank Ladwig am 22.06.2011 13:06
Hallo Herr Silke,
vielen Dank für Ihren Hinweis der momentan von uns geprüft wird.
Ich werde Sie über die Ergebnisse informieren.

Vielen Dank und viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Mutzbauer am 09.07.2011 15:31
Guten Tag,
bei uns ist eine WAC 300 eingebaut. Sie läuft seit März. Leider haben wir keine richtige Einweisung in die Bedieneinheit bekommen. Gibt es einen Westaflex Kundendienst im Raum Braunschweig?

Freundliche Grüße
S.Mutzbauer
Frank Ladwig am 29.11.2011 08:07
Hallo Herr und Frau Mutzbacher,

bitte wenden Sie sich an unseren Kundendienstleiter Herrn Burkhard Gelsdorf unter Rufnummer: 05241/4013120
christian am 06.09.2011 06:37
Hallo Westaflex Team,

Ich habe eine Frage zu dem Thema kontrollierte Wohnraumbelüftung und Erdwärmetauscher.

Wir haben den Erdwärmetauscher mit 2% gefälle weg vom haus über 35m verlegt.
Das PP Rohr endet in einem Sickerschacht in ca 3m Tiefe.
Der Sickerschacht hat oben einen Durchmesser von ca1m und erweitert sich nach unten.

Der Installateur meiner Lüftungsanlage (WAC300) meinte, das es keine Verbindung vom PP Rohr zum Luftansaugdom vorhanden sein soll, wegen kondenswasserablauf aus dem PP-Rohr.
Die Ansaugung sollte über den Sickerschacht erfolgen, so wird es auch von Westaflex vorgeschrieben.
Ich kann keine solche Beschreibung in den Westaflex Internet Unterlagen finden.

Meiner meinung nach, sollte doch hier ein Syphon und eine Verbindung zum Luftansaugdom vorhanden sein.

Gibt es hier von Westaflex Vorgaben bzw Empfehlungen

mfg

Christian
Frank Ladwig am 08.11.2011 10:27
Hallo Christian,

wir können uns aufgrund Ihrer Beschreibung leider kein wirkliches Bild von der bei Ihnen installierten Anlage machen. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundendienstleiter Herrn Burkhard Gelsdorf unter Rufnummer: 05241/4013120 oder Mobil: 0175/1861597

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Reinhard am 21.10.2011 15:53
Hallo Westaflex Team,

wir besitzen ein WAC 400 mit BP und Erdwärmetauscher.
Jetzt zur kalten Jahreszeit, beginnt die Luftfeuchtigkeit bei uns im Haus wieder rapide zu sinken.
Welchen Lösungsansatz (Einstellung) könnt Ihr uns empfehlen?

MfG Reinhard
Frank Ladwig am 08.11.2011 08:32
Hallo Reinhard,

wir empfehlen aus hygienischen Gründen den Einsatz von dezentralen Luftbefeuchtern.
Einige Betreiber schalten das Gerät in eine kleinere Lüftungsstufe um die Austrocknung zu verzögern.
(siehe nächster Beitrag)


Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Anna am 04.11.2011 14:40
Hallo,

wir haben ebenfalls das Problem mit einer Luftfeuchtigkeit von gerade mal 20%! Unser Hund leidet im Moment besonders darunter.
Gibt es einen Tipp, wie man die Luftfeuchtigkeit erhöhen kann? Wir haben die Anlage jetzt erstmal ausgeschaltet, da wir anders keine Chance gesehen haben die Luftfeuchtigkeit zu steigern.
Frank Ladwig am 08.11.2011 08:32
Hallo,

das Phänomen "trockene Luft" tritt wieder auf, wenn die Aussentemperaturen sinken und die Raumheizung eingeschaltet wird. Es liegt an der physikalischen Eigenschaft der Luft. Warme Luft kann deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft. Wird kalte Aussenluft mit einer Temperatur von 10°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% angesaugt und auf 25°C erwärmt, so sinkt gleichzeitig die relative Luftfeuchtigkeit auf 20%.
Nach Ansicht der Wissenschaft sollte die relative Luftfeuchtigkeit nicht unter 30 - 40% fallen. (Ideal zwischen 40 und 60%)
Diesem Effekt kann man mit einer Wohnungslüftunganlage nicht entgegenwirken. Es kann vorübergehend helfen die Anlage in einer kleineren Stufe zu betreiben um den Effekt zu verzögern.
Als zielführend haben sich folgende Lösungsansätze herausgestellt:
1.) Kein überheizen der Räume im Winter. 20-22°C reicht in aller Regel aus.
2.) Der Einsatz von dezentralen Luftbefeuchtungssystemen (Nanodüsenbefeuchter, Ultraschallverdampfer). Aus hygienischen Gründen auf keinen Fall in die Luftverteilung der Wohnungslüftungsanlage einbinden!
3.) Reichlich Zuführung von Flüssigkeit zum menschlichen Organismus. So wird die Funktion der Schleimhäute unterstützt.

Nebenbei sei noch erwähnt, dass Versuche gezeigt haben, dass der Mensch nicht in der Lage ist, die relative Luftfeuchte zu fühlen. Die subjektive Wahrnehmung von trockener Luft liegt eher an dem höheren Anteil von Staubpartikeln in der Luft. Bei geringer relativer Luftfeuchtigkeit schweben Staubpartikel länger in der Luft. (Ebenfalls auch Krankheitserreger wie Viren.)

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Reinhard am 09.11.2011 10:07
Hallo Herr Ladwig,

unsere Anlage läuft bei AIR2 auf 230 m3/h
Tagsüber läuft Sie reduziert bei AIR1 auf 165 m3/h.
Welchen Volumenstrom empfehlen Sie für den Winter?
Frank Ladwig am 09.11.2011 10:47
Hallo,

wenn Ihnen tagsüber bei AIR1 die 165 m³/h ausreichen, würde ich diesen für die Winterzeit übernehmen. Die Luftqualität spüren Sie am deutlichsten in den Schlafräumen. Sie können den Volumenströn ggfls. leicht erhöhen wenn eine bessere Luftqualität erreicht werden soll.

Gern würden wir mehr über Ihre Beobachtungen bzw. Erkenntnisse erfahren. Berichten Sie doch bitte im Frühjahr wieder.
 
Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Frank am 28.11.2011 10:15
Hallo,

wir betreiben seit 2008 ein wac350, und sind eigentlich sehr zufrieden damit.
das einzeige problem, das wir von anfang an hatten war, das die anlage immer wieder mal ausging.
Bedienung(Steuerung) ohne anzeige und lüfter standen.
Wir riefen dann immer den monteur an, aber bis dieser kam lief die anlage wieder.
Nach dem siebten mal kam dieser nicht mehr, und wir sollten warten bis die anlage überhaupt nicht mehr geht.
steuerung, oder die platine zu wechseln wollte er auch nicht.
im oktober 2011 viel die anlage komplett aus. ich hab dann auf gut glück mal den bypass ausgesteckt und die anlage läuft seitdem ohne probleme.

Meine frage jetzt: ist das problem bei ihnen bekannt, brauch ich jetzt nen komplett neuen bypass??
oder kann man den fehler auch anders beheben??

Vielen dank

Frank
Frank Ladwig am 29.11.2011 08:06
Hallo Frank,

bitte wenden Sie sich direkt an unseren Kundendienstleiter Herrn Burkhard Gelsdorf unter Rufnummer: 05241/4013120

Ich bin sicher es findet sich eine Lösung für Ihre Probleme.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig

Letonja Zvonko am 24.12.2011 16:57
Guten Tag!
Ich Habe eingebaut 300WAC jetzt habe ich zwei Probleme es dringt in Haus schlechtes Geruch ein durch lüftungskanäle und Anlage lauft Standlicht in Wechsel Takt cca. 2 Minuten mal hoch dann wieder runter. Danke vorraus für Antwort Letonja Zvonko.
Frank Ladwig am 03.01.2012 03:51
Um die genaue Ursache zu ergründen benötigen wir mehr Informationen.
Bitte wenden Sie sich direkt an unseren Kundendienstleiter Herrn Burkhard Gelsdorf unter Rufnummer: 05241/4013120

Ich bin sicher es findet sich eine Lösung für Ihre Probleme.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Markus Silke am 19.01.2012 08:47
Hallo,

im Juni hatte ich eine Anfrage zur Bypasssteuerung abgesetzt, die Herr Ladwig mit dem Hinweis auf Prüfung und Rückmeldung beantwortet hat.

Zitat:
"Markus Silke am 22.06.2011 06:50
Hallo,

ich besitze die WAC 400 mit Sommerbypass. Wie in einem Beitrag aus dem Jahre 2009 bereits angedeutet, frage ich mich, warum die Aktivierung des Sommerbypasses aus meiner Sicht nicht optimal gelöst ist.

Da die Anlage in der Lage ist, die Temperatur für die Abluft zu erfassen, wäre es doch sinnvoll, einen Temperaturschwellwert für die Aktivierung des Bypasses festlegen zu können.
Beispiel: Schwellwert Abluft = 21°C. Liegt die Ablufttemperatur unter diesem Schwellwert, soll der Bypass geschlossen werden. Liegt die Ablufttemperatur darüber und die Temperaturspreizung unter 11°C soll der Bypass geöffnet werden.

Das würde zwei positive Effekte ergeben:

1. Man muss den Bypass nicht immer wieder manuell aktivieren.
2. Der Bypass kühlt das Gebäude nicht weiter aus, wenn die Ablufttemperatur z.B. bei 19°C liegt und der Bypass manuell aktiviert ist.

Wie wäre es denn, diese doch recht simple Programmierung zu implementieren?"

Leider habe ich bislang keine Rückmeldung erhalten. Wurde überhaupt über den Vorschlag nachgedacht?

MfG

Markus Silke
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