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Industrie4.0

erstellt von Éric Dumonpierre zuletzt verändert: 27.01.2014 11:02

Flexibilität und Fertigung mit Losgröße 1 sind die Hauptziele der Industrie 4.0, in der Unternehmen ressourceneffizient und ergonomisch produzieren und ihre Kunden und Geschäftspartner dynamisch in die Wertschöpfungsprozesse integrieren. Technologische Grundlage dieser Vision ist das Internet der Dinge. Es verbindet cyber-physische Systeme, also intelligente Objekte mit eingebetteter Hardware und Software, in einem globalen Netzwerk. Dieses Phänomen wird in den nächsten Jahren an Bedeutung für die industrielle Produktion gewinnen. Die stark elektrotechnisch und hierarchisch geprägte Welt der Fabrikautomatisierung wird sich zu smarten Fabriknetzwerken mit untereinander kommunizierenden Produktionsanlagen wandeln. In der Industrie 4.0 werden Entwicklungs- und Fertigungsprozesse flexibler, effizienter und kundenspezifischer. Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden werden mit Hilfe modernster, intelligenter Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt. Treibende Kraft der Industrie 4.0 ist die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Technische Grundlage hierfür sind intelligente, digital vernetzte Systeme, mit deren Hilfe eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich wird: Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren miteinander. Eine Zeitenwende, die riesige Chancen eröffnet und die Branche gleichzeitig vor enorme Herausforderungen stellt. Nur durch konsequente interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Automatisierung und Informatik können einheitliche, wegweisende Standards geschaffen und die Zukunft gestaltet werden. Komponenten-, System- und Lösungsanbieter – alle müssen umdenken.  So wolkig wie es klingen mag, so ernst nimmt der deutsche Mittelstand das Thema, genauer gesagt jene Automatisierer, Maschinen- und Anlagenbauer, wie Westaflex. Hoch mit der Losgrösse! So nannten Fabrikplaner bislang die Anzahl identischer Produkte, die hintereinander produziert werden können. Wenn jetzt dieses Diktat der Massenfertigung endet, profitiert der Kunde. So wie Verbraucher heute immer häufiger Artikel personalisieren könne, ist es ab sofort erwünscht, dass Industriekunden sich schon in Konstruktion und Design einmischen.

Es geht um die Kombination aus klassischem Maschinenbau und IT; unsere Produkte kommen nicht mehr von der Stange. Denn Fertigung geschieht demnächst nach dem „Zieh-Prinzip“. Ein Domino-Effekt, den unsere Ingenieure vertikale Integration nennen. Vor- und nachgelagerte Produktionsstufen sind so eng miteinander verknüpft, dass sich ERP-Systeme gegenseitig vertrauen. Wenn mit der Autonomie in den Werkshallen auch der Kommunikationsbedarf wächst - zwischen Abertausenden Produkten, Hunderten Robotern, unzähligen Maschinen und Antrieben. Einzelanfertigung, also Losgrösse eins - ist in unser Zukunftsfabrik möglich. Westaflex Industries ist bereit und gestaltet die 4. industrielle Revolution schon heute aktiv mit. Auf dem Weg ins neue Zeitalter der Industrie 4.0 kommt es auch und besonders darauf an, die eigenen Mitarbeiter mitzunehmen. Ohne motiviertes und gut geschultes Fachpersonal geht es nicht. Vor diesem Hintergrund stellen wir unseren Mitarbeitern weltweit eLearning-Module zum Thema Vernetzung zur Verfügung. Ein Angebot, das sehr gut angenommen wird und sich wachsender Beliebtheit erfreut. Auch unseren Kunden bieten wir Webinare rund ums Thema industrielle Gebäude-Vernetzung. Der Informationsbedarf ist generell sehr hoch. Das gilt natürlich auch für die Berufsausbildung, bei der wir ebenfalls großen Handlungsbedarf in der Anpassung der Ausbildungsinhalte an die geänderten Berufsanforderungen sehen. Westaflex Industries gestaltet diese Änderungen in Zusammenarbeit mit anderen ausbildenden Unternehmen aktiv mit.


 


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