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Holding

erstellt von Éric Dumonpierre zuletzt verändert: 12.05.2012 10:32

Unsere geografischen Dimensionen sind weit. Sie reichen in Deutschland von Hamburg bis nach München und von Braunschweig bis nach Aachen, in der Welt von Bristol bis Johannesburg und Sydney, von Barcelona bis nach New York, Osaka, Mexico City und Buenos Aires. Unsere Firmengruppe macht ihrem Namen Ehre. Im Jahre 1932 erweckte ein Patent für die Herstellung von flexiblen Rohren das Interesse von Ferdinand Westerbarkey. Seine Brüder Leonhard und Lorenz als technische Berater kamen zu der Überzeugung, dass die Erfindung verwendbar sei. In einer alten Ziegelei in München-Oberföhring machte man die ersten Versuche und gründete am 24. September 1933 die Westaflex GmbH. Es zeigte sich jedoch, dass die Erfindung noch keinesweg produktionsreif war. Erst nach langer mühevoller und kostspieliger Arbeit gelang es den Westerbarkeys, 1934 als erste ein wirklich voll-flexibles Rohr auf den Markt zu bringen. Grosse Flexibilität, hohe mechanische Festigkeit, Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und weitgehende Korrosionsbeständigkeit - diese durch die Konstruktion, das Herstellungsverfahren und die beliebig wählbare Material-Kombination Aluminium, Stahl, Papier und Kunststoff erreichbaren technischen Vorzüge überzeugten den Praktiker schnell. Die Konstrukteure im Automobilbau verwendeten als erste das neue Rohr zur Führung von Warm- und Frischluft in Kraftfahrzeugen. Heute finden sich Westerflexrohe in fast allen Automodellen, nicht nur Europas, sondern auch in den USA und Asien. Im Jahre 1935 wurde aus räumlichen Gründen die Produktion von München nach Gütersloh verlegt, wo auf dem bereits 1912 erworbenen 50000 qm grossen Gelände in einer Fabrikationshalle der eigenen Stahlmöbelfabrik WestaMöbel günstige Voraussetzungen für eine Flex-Rohrproduktion gegeben waren. Durch die Fertigung jetzt auch grösserer Rohrnennweiten (bis zu 800 mm) wurden neue Einsatzgebiete erschlossen: Absaugrohre für Industrie-Anlagen, Spezialrohre für den Orgelbau, vor allen aber Flex-Rohre für den Sektor Lüftung, Heizung, Klimatisierung. Im Jahre 1960 waren durch Aufgabe der Möbelfertigung bereits alle verfügbaren Fabrikationsräume durch die Rohrproduktion belegt. Mit dem Erwerb von angrenzenden Grundstücken wurde erneut eine grosszügigere Bebauung eingeletet, die mit drei neuen Hallen von zusammen 40000 qm im Jahre 1972 ihren vorläufigen Abschluss fand. Moderne Büro-Einrichtungen und eine eigene elektronische Datenverarbeitungsanlage zeugen davon, dass neben der Technik auch das Kaufmännische nicht zu kurz gekommen ist. Für die fachgerechte Beratung und Betreuung der Kunden sorgen ausgewählte Ingenieurbüros als Vertreter aller Westerflex-Produkte. Im benachbarten Ausland bestehen seit Jahren Generalagenturen und Auslieferungslager, so in Belgien, Dänemark, Finnland, Holland, Norwegen, Österreich, Schweden und Schweiz. Der aufgrund der hervorragenden Eigenschaften des Produktes immer grösser werdende Bedarf, nicht nur im Inland, erfordert schon in einem frühen Stadium eine erhebliche Kapazitätsausweitung. Sie war letzten Endes nur möglich durch rationelle Fertigunsmethoden und führte u.a. zur Herstellung einer völlig neuen Rohrtype Westerform. Ausgehend von den Vorschlägen Leonhard Westerbarkeys wurden durch seinen Bruder Lorenz neuartige Produktionsmaschinen und Vorrichtungen entwickelt und in eigenen Werkstätten in vorbildlichem Teamwork gebaut. Sie ermöglichten nicht nur ein Mehrfaches der bis dahin bekannten Rohrfertigungsgeschwindigkeiten, sondern auch die Herstellung von Edelstahlrohren, die als Schornstein-Einsatzrohre einen grossen Markt gefunden haben. Ferner war jetzt die rationelle Herstellung von Schalldämpfern und wärmeisolierten Rohren möglich, die heute in jeder lufttechnischen Anlage von Grossbauten zu finden sind. Es lag nahe, bei einem so sperrigen Produkt wie Rohrkanäle, mit dem beim Versand leider auch viel Luft verschickt wird, möglichst Verbrauchernah zu produzieren. In Frankreich wurde 1959 die Schwesterfirma Westaflex France gegründet. Dort wird heute bereits in vier verschiedenen Produktionsstätten das gesamte Westerflex-Rohrprogramm gefertigt. Frühzeitig im Jahr 1961 wurde die Westaflex-Produktion in den USA aufgenommen, um den weitaus potentionellsten Markt der Welt auf dem Automobilsektor zu erfassen. In den folgenden Jahren kamen sowohl in europäischen als als in überseeischen Ländern weitere Fertigungsstätten hinzu: Spanien, England, Italien, Portugal, Iran, Südafrika, Australien, Japan, Brasilien, Argentinien und Kanada. Eine Bilanz, die bis heute für Qualität und Qriginalität der Westaflex-Produkte spricht! Der Rückblick geht nahtlos in einen Ausblick über. Die Zukunft hat immer schon begonnen, auch bei der Westaflex Industries und den mit ihr verbundenen Unternehmen. Gestützt auf ein nun bereits seit Generationen bewiesenes Leistungsvermögen gehen alle Firmen der Gruppe zuversichtlich an die kommenden Aufgaben heran. Diese Zuversicht gründet sich vor allem auch auf den grossen Stamm von qualifizierten Mitarbeitern, die sich grösstenteils seit mehr als drei Jahrzehnten ihrem Unternehmen in echtem Teamgeist verpflichtet fühlen und so wesentlich zur kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung der Firmengruppe beitrugen. Mit dem Dank wird die Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit ausgesprochen. 

Die Unternehmer der westaflex industries sind in der westa holding gebündelt, um die nationalen und internationalen Geschäfte zu koordinieren. Die Holding hält Immobilien- und Patentbesitz der Firmengruppe. Sie wickelt die internationalen Maschinenbau-Projekte des Konzerns ab.

 


Varianten

  • westa holding