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Frischluftzufuhr

erstellt von Éric Dumonpierre zuletzt verändert: 14.11.2014 09:36

Energetische Sanierungen sind teuer und rechnen sich erst durch Zuschüsse. Für die Politik ein willkommener Hebel, um Qualität durchzusetzen. Technisch gesehen müsste man eigentlich 9-mal am Tag stosslüften. Die Konsequenz ist der Einbau einer ventilatorgestützten Lüftungsanlage. Letztlich profitiert davon das gesamte Innenraumklima, da über eine  zentrale Lüftung beispielsweise auch Pollen aus der Luft herausgefiltert werden. Für die Förderstufe 2 müssen die Lüftungsanlagen zusätzlich mit einer Wärmerückgewinnung kombiniert werden, die bis zu 90 Prozent der in der Abluft enthaltenen Wärme wieder der Zuluft zuführt. Als Faustformel gilt, dass eine Wärmerückgewinnung den Preis für eine mechanische Lüftungsanlage etwas verdoppelt. Die Differenz wird über die reduzierten Energiekosten jedoch mehr als kompensiert. Rund 70 Prozent der Heizenergie verlassen gedämmte Gebäude nämlich über die Lüftung. Etwa zwei Prozent des Gebäudebestandes wird jährlich saniert, jedes Haus also nur alle 50 Jahre. Wenn man wirtschaftlich handelt, baut man nicht den Minimalstandard ein, sondern investiert so, dass die Massnahme auch in 20 Jahren noch dem Stand der Technik entspricht. Wer wegen gestiegener Kosten von einer Sanierung absieht, wird also langfristig draufzahlen.



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