Nachheizregister für WesterWAC

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Nachheizregister für WesterWAC
Vor- und Nachheiz-Register Elektro

Elektrisches Nachheizregister für den Anbau an die Zentralgeräte WAC300/400, inkl. Kabel-Temperatufühler (ca. 3 m). Der Anschluß erfolgt über die vorhandene digitale Steuerung. Nachträgliche Montage möglich.

Lufterwärmung für den Einsatz in WesterWAC KWL-Anlagen.

Das Heizgerät ist mit Sicherheitseinrichtungen wie Temperaturschutz und Strömungsüberwachung ausgestattet. Optional ist ein Fernversteller als SOLL-wertgeber erhältlich.

Ausstattung

Mit 2 m Anschlusskabel und Schukostecker.

Anschlussleistung

300EHR      1,5 kW     auf DN 150

400EHR      2,0 kW     auf DN 200

 

Ausführungen
Elektro
Verpackungseinheit
1 Stück
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S. D. am 07.01.2010 13:55
Guten Tag,

wofür genau ist das Nachheizgerät gedacht?
Welchen Nutzen habe ich als Kunde von dem Gerät?

Gruß

D.
JWD am 07.01.2010 14:49
Guten Tag Hr/Fr D.

Grundsätzlich dient unser Heizregister zur Luft-Erwärmung um u.a. den Wärmetauscher vor Frost zu schützen. Die gewünschte Temperatur nach dem Kanal-Heizer wird dazu am Potentiometer auf dem Deckel eingestellt. Durch Verwendung eines optionalen Fernverstellers ist auch eine externe Einstellung im Temperaturbereich von 0 - 30 Grad Celsius möglich.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Aussage Ihre Anfrage beantwortet zu haben.
Frank am 28.04.2010 07:52
Hallo,
gibt es auch ein "Nachkühlregister". Also ein Klimagerät mit dem man die Luft im sommer herunterkühlen kann?

Gruß
Frank
Frank Ladwig am 10.05.2010 07:51
Guten Tag !

Die Kühlung ist technisch bedingt möglich, jedoch aus hygienischen Gesichtspunkten nicht empfehlenswert.

Machen wir zunächst einmal eine überschlägige Kühllastberechnung für die äussere Kühllast eines EFH:

1.) Wärmedurchgang und Einstrahlung der Fenster auf der Sonnenseite mit Sonnenschutz
14 m² = 2100 W
2.) Außenwände auf der Südseite mit Wärmedurchgang
35 m² = 700 W
3.) Isoliertes Schrägdach
100 m² = 2500 W

Summe: 5300 Watt (5,3 kW)
***********************************
zusätzlich kommt noch die innere Kühllast hinzu (Personen, Geräte, Beleuchtung etc.)

Demnach sind wir bei einem Volumenstrom von überschlägig (je nach Umgebungsbedingungen) >3.000 m³/h !
Somit ist offensichtlich, dass es zwar eine Möglichkeit gibt, ein Kühlregister in die Lüftung einzusetzen, jedoch wird sich der erhoffte Effekt nicht oder nur sehr mäßig einstellen.

Bei der Wohnungslüftung herrschen geringe Luftmengen, die akustisch an den Auslässen nicht wahrgenommen werden. Dies dient ausschließlich zum Luftwechsel und zur Erhaltung der Luftqualität.
Um bei der Klimatisierung die überschüssige Wärme zu transportieren, werden hohe Luftmengen benötigt. Dies führt zu einer ganz anderen Konstruktion der Leitung und der Auslässe.
Empfehlenswert ist hier ein oder mehrere Klima-Splitgeräte in den Bedarfsräumen.

Die hygienische Betrachtung des Themas läßt folgende Aussage zu:

Arbeitet man bei der Wohnungslüftung mit größeren Temperaturspreizungen als der Wärmetauscher üblich erzeugt, kann es in der gesamten Anlage zur Tauwasserbildung / Kondensation kommen. Die Behebung bzw. Vorbeugung von Kondensatbildung ist mit erheblichen Mehraufwand und akribischer Planung zu realisieren. Die hygienischen Auswirkungen sind somit schwierig vorhersehbar und kaum regelbar. Daher ist von solchen Vorhaben abzuraten.

(Tauwasserbildung ist eine Form der Kondensation. Es ist der Übergang vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand, als Kondensat entsteht Wasser in flüssiger Form. Die entscheidenden Kenngrößen sind die relative Luftfeuchte und die Temperaturen der Luft und einer Oberfläche.)

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
M. am 04.12.2010 14:43
Ich habe eine WAC 300 Anlage mit diesem Nachheizregister seit 3 Monaten in Betrieb. Woran kann man im laufenden Betrieb die korrekte Funktionsweise dieses Heizregisters überprüfen? Die letzen Tage waren die Außentemp. niedriger als -7°C. Eigentich sollte das Gerät den Betrieb aufnehmen. Dennoch sind am Wärmetauscher über dem Kondensatablauf im Gerät kleine Eiszapfen. Außerdem ist seit ein paar Tagen ein regelmäßige Rauf und Runterfahren der Drehzahl der Motoren zu hören (ca. 8min volle Drehzahl, dann 2min nierigeren Drehzahl, und das immer im Wechsel) Hat das damit was zutun?
Frank Ladwig am 06.12.2010 10:37
Hallo M.,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen in 2 Teilen beantworten möchte:

1.) Nachheizregister:
Unser Nachheizregister ist ausgestattet mit einem integriertem Thyristorregler der die Temperatur nach dem Kanalheizer steuert. Die gewünschte Temperatur wird an einem Potentiometer eingestellt. Durch einen Schukostecker wird das Register an das 230V Netz angeschlossen.
Es gibt keine weitere Kontrollanzeigen am Register. Falls erforderlich, kann die Funktion durch den Einsatz eines bauseitigen Energiemonitors geprüft werden.

2.) Geräteverhalten bei Frostschutz:
Ein Temperaturfühler in der Fortluft misst die abgekühlte Innenluft. Fällt der Wert unter 1°C, so wird nur noch die Lüftungsstufe Urlaub betrieben. Bei 0°C wird das Gerät ganz abgeschaltet, um eine Vereisung des Wärmetauschers durch gefrierendes Kondenswasser zu verhindern. Das Gerät setzt den normalen Betrieb fort, sobald die Temperatur wieder auf 1°C steigt.
Da die Außentemperatur deutlich niedriger ist als die Fortlufttemperatur, kann das Gerät bis -7°C Außentemperatur betrieben werden.
Bei eingesetztem Vorheizregister oder Erdwärmetauscher ist das Gerät auch bei noch tieferen Temperaturen einsetzbar.


Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Bauer am 18.02.2011 16:34
Guten Tag!
Ich habe letztes Jahr einen Erdwärmetauscher für meine WAC300 installiert. Jetzt lese ich durch Zufall von Herrn Frank Ladwig (vom May 10, 2010 07:51 AM ) das es beim Kühlbetrieb zu hygenischen Problemen kommen kann. Ich hatte im Hochsommer 2010 -Außentemperaturen bis +36°C - eine Temperatur hinter dem Wärmetauscher von ca. +19°C im Luftstrom gemessen. Ist dieser "Kühlbetrieb" dann schon bedenklich? Für Ihre Antwort vielen Dank im voraus.
Frank Ladwig am 21.02.2011 09:58
Guten Tag Herr Bauer,

in meinem Beitrag vom 10. Mai 2010 gehe ich auf die Problematik der Luftkühlung durch ein "Nachkühlregister" ein (also nach dem Zentralgerät auf der Zuluftseite).

In Ihrem Fall ist die Luft bereits durch Ihr Erdreichwärmeübertrager EWÜ heruntergekühlt. Ebenfalls im EWÜ findet die Kondensation statt.

Die Luft wird nun über die Sommerbypassklappe am Wärmetauscher des Zentralgerätes vorbeigeführt und über die Zuluftventile in die Räume eingeblasen.

Aufgrund der gerinen Luftmenge und dem relativ geringem Temperaturunterschied zur Raumluft ist eine Gebäudekühlung im eigentlichen Sinne nicht möglich.
Eine weitere Aufheizung des Gebäudes durch die Lüftung wird aber definitiv vermieden.
Daher ist Ihre Anlage aus unserer Sicht bedenkenlos so zu betreiben.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig
Bernahrd Jakob am 18.02.2011 16:34
Ein elektrisches Heizregister würde ich gerne wegen der Stromkosten vermeiden. Einen Erdwärmetauscher will ich aber auch nicht bauen.

Wenn es um die Temperatur der Abluft geht, kann ich diese vor dem Wärmetauscher, z.B. über ein wassergeführes Register aus dem Pufferspeicher/Holzofen nachheizen, um ein Absinken auf unter 1 Grad nach dem Wärmetauscher zu verhindern? Da sich das Register vor dem Wärmetauscher befindet, gibt es keine Gefahr für ein Einfrieren des Wassers im Gegensatz zur Montage im Ansaugrohr.

Was halten Sie von der Idee?
Frank Ladwig am 10.03.2011 08:44
Hallo,

der Grundgedanke ist sicherlich nachvollziehbar, jedoch wird (in Abhängigkeit des Wirkungsgrades des Wärmetauschers) nur ein Teil der Wärme der Abluft entzogen und des Zuluft zugeführt. Die bedeutet, dass bei einem Wärmetauscher mit einem geringen Rückgewinnungsgrades nur ein Teil der extern zugeführten Energie genutzt wird. Der Rest wird dann einfach ungenutzt als Fortluft ausgeblasen. Beim Einsatz eines hoch effizienten Westaflex-Wärmetauscher mit einem thermischen Wirkungsgrad von über 95% wird der überwiegende Teil der Wärme der Abluft entzogen und der Zuluft zugeführt. Somit müssten Sie die Abluft sehr hoch aufheizen um den gewünschten Effekt zu erzielen. Einer Aufheizung der Luft über 40°C raten wir jedoch ab. Somit können Sie den gewünschten Effekt über diese Maßnahme nicht erzielen.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig

Roland am 22.02.2011 16:24
In der Montageanleitung auf Seite 4 wird der Widerstand in kW angegeben. Solltet Ihr bei Gelegenheit mal ändern, sonst dreht sich Herr Ohm noch im Grab herum :)

mfg
Roland
JWD am 22.02.2011 16:25
DANKE!

Allerdings erst im nächsten Druck :-)
Hartmut Schmidt am 08.12.2011 08:52
Guten Tag,

ich plane den Einbau einer Lüftungsanlage und denke, dass besonders im Winter ein Nachheizregister notwendig sein wird.
Meine Frage: Gibt es diese Nachheizregister nur auf Elektro-Basis oder auch mit Warmwasseranschluss?
(Ich möchte nur ungern auf Elektroenergie für Heizzwecke zurückgreifen, nachdem ich grossen Aufwand getrieben habe, um möglichst umweltfreundliche Energien einzusetzen.)
Danke für Ihre Auskunft

Hartmut Schmidt.
Frank Ladwig am 12.12.2011 16:02
Guten Tag Herr Schmidt,

wir haben auch Kanalheizregister für Heizungswasser mit einer Leistung von ca. 1,5 kW.

Da sich in den letzten Jahren Elektroheizregister durchgesetzt haben, setzen wir diese Register für unsere Sole-Erdwärmeübertrager ein.

Fragen Sie über Ihren Händler unseren Artikel "000SOL006" an.

Viele Grüße aus Gütersloh
Frank Ladwig

D.Ehrhardt am 12.12.2011 08:06
Eine E-Nachheizung mit max. 2 kW halte ich schon für sinnvoll, damit gerade in der Übergangszeit " die etwas kältere Außenluft, auch nach der WRG, nachgeheizt werden kann.. Die "große Haus- oder Wohnungheizung" kann dann noch ausgeschaltet bleiben und die braucht vermutlich incl. alle Aggregate mehr Energie, bevor die Wärme an der gewünschten Stelle ankommt.
Meine Frage :
Kann ich bei der WAC 150 , kleiner gibt es nicht, eine Nachheizung mit 3000EHR integrieren?
Ich möchte in einer 75 m2 großen Wohnung mit super neuen Fenstern eine WAC 150 einbauen, leider gibt es dafür kein passendes Nachheizregister. Davon mache ich auch vermutlich den Kauf der Lüftungsanlage abhängig.abhängig.
Frank Ladwig am 12.12.2011 15:03
Sie können unser Nachheizregister 300EHR (1,5 kW) oder 400 EHR (2 kW) einsetzen.

Wichtig ist die Einhaltung des min. Volumenstrom von 50 m³/h bzw. 70 m³/h.

Viele Grüße aus Gütersloh

  
Hartmut Schmidt am 24.12.2011 17:00
Danke für die beiden Antworten - auch für den Hinweis von Herrn Erhardt.
Sie haben teilweise schon recht mit: "...Die "große Haus- oder Wohnungheizung" kann dann noch ausgeschaltet bleiben und die braucht vermutlich incl. alle Aggregate mehr Energie, bevor die Wärme an der gewünschten Stelle ankommt..."
Ich plane eine Holzstückheizung mit Solarunterstützung, da rechne ich nach meinen Erfahrungen mit Solarwärme auch in der Übergangszeit.
Natürlich brauche ich Strom für die Pumpen - da haben Sie völlig recht.
Es gibt eben eine Menge Aspekte zu bedenken...
Danke und freundl. Grüße

H. Schmidt.
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