Filter für WesterWAC System

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Ersatzfilter

Filter gegen Schmutz sind ein fester Bestandteil einer WAC-Anlage. Sie entnehmen Partikel und allergene Stoffe aus der Außenluft und verhindern, daß Staub in den Abluftbereichen (Bad, Küche) das Leitungssystem verunreinigt. Ein regelmäßiger Filterwechsel - alle 6 Monate (VDI 6022) - ist gesetzlich vorgeschrieben.
Filter für WesterWAC System
Kurzbeschreibung

Sie befinden sich bei dieser modernen Lüftungsanlage an den Ansaugstellen der Außenluft (EWT, Gebäudehülle), den Eintrittsstellen der Abluft (Küche, Bad, WC etc.) und zusätzlich noch im Zentralgerät. Erst eine solche mehrstufige Filtration ermöglicht eine optimale Luftversorgung und einen besonderen Schutz der Rohrleitungen vor eventuellen Ablagerungen. Darüber hinaus besitzen viele Anlagen Reinigungsöffnungen (Revisionsöffnungen) für die Rohrleitungen, sollte doch einmal Schmutz ins System gelangt sein.

So wird das WAC-System geschützt und gleichzeitig gewährleistet, daß die Luft von draußen – selbst in städtischen Bereichen – stets frisch und angenehm ist.

Für Allergiker empfiehlt sich zusätzlich der Einbau von Pollenfiltern. Darüber hinaus werden wir zukünftig auch Filter mit Aktivkohle anbieten, um unangenehme Geruchsspitzen (Straßenqualm, ländliche Gebiete etc.) zu reduzieren.

Die Filter müssen natürlich von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Je nach Anzahl der Bewohner und deren Nutzungsverhalten ist mit einem Wechsel alle 6 Monate zu rechnen. Das ist nicht nur aus Hygienegründen sehr wichtig. Ein verbrauchter Filter senkt auch die Leistungsfähigkeit der gesamten Anlage und erhöht den Stromverbrauch.

Aber keine Angst, die digitale Fernbedienung zeigt Ihnen an, wann ein Filterwechsel ansteht. Sprechen Sie einfach mit Ihrem Fachinstallateuer.

Ersatzfilter können Sie direkt über Ihren Fachhandwerksbetrieb beziehen.

 

Ausführungen
VPE 2, 3 oder 5 Stück
Verpackungseinheit
1 Set
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Artikelaktionen
Toben Strait am Jul 16, 2009 06:05 PM
Ich bin seit geraumer Zeit in unserem Neubau Nutzer Ihrer WAC Technologie. Leider komme ich sehr schwer an Ihre Ersatzfilter - mein Installateur ist dabei keine Hilfe.

Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung und/oder teilen mir mit, wo ich Erstazfilter erhalte.

Vielen Dank!
Familie Strait, Darry
JWD am Jul 23, 2009 07:43 AM
Guten Tag Herr Strait,

vielen Dank für Ihre Anfrage und die Möglichkeit grundsätzliche Hinweise zu unseren Ersatzfiltern zu geben. Ich selbst wohne in einem Niedrig-Energie-Haus und hatte anfänglich ebenfalls Schwierigkeiten Verbrauchsmaterialien zu bekommen.

Meistens wechsele ich die Abluft- und Zentralgeräte-Filter alle 6 Monate und beziehe diese über: http://www.wasserladenonline.com/Westaflex-Wester-WAC/

In meinem Fall ist eine Vorgängerserie unter der Bezeichnung WAC250 verbaut. Hier benötige ich beim Wechsel auch eine Elektrostatik-Filtermatte für die Pollenfiltration. Diese ist ebenfalls im Handel rsp. über authorisierte Web-Shops erhältlich.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Hinweisen geholfen zu haben und wünsche weiterhin viel Freude mit unser WAC-Anlage!
Jutta Biermann am Jul 30, 2009 08:08 PM
Wie können Luftfilter klassifiziert werden?
JWD am Jul 30, 2009 08:10 PM
Hallo Frau Biermann,

Filter werden in luftechnischen Anlagen zum Erreichen bestimmter Luftreinheiten in den Räumen und zum Schutz der nachfolgenden Bauteile in der RLT-Anlage selbst verwendet. Sie sind in der Lage, aus der Luft Staubpartikel verschiedenster Korngrößen, aber auch Schweb- und Geruchstoffe zu entfernen sowie bestimmte gasförmige Schadstoffe als Bestandteile der Luft zu binden.

Filter lassen sich nach ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten klassifizieren:

- nach dem Filtermaterial in Faserfilter, Metallfilter, Aktivkohlefilter;

- nach dem Abscheidegrad (DIN EN 779) in Grobfilter (G) und Feinfilter (F);

- nach der Filterklasse (DIN 24185 T.2) in EU 1 (Grobfilter), EU 2…4 (Feinfilter), EU 5…9 (Feinstfilter), EU 10…18 (Schwebstoffilter);

- nach der Bauart: Taschenfilter, Rollbandfilter, Elektrofilter.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Einordnung für die Auswahl Ihrer Filtermedien geholfen zu haben.


Karsten Hartwig am Nov 15, 2009 01:58 PM
Guten Tag,

wir verfügen über eine WAC 300 Anlage in unserem Niedrigenergiehaus. Seitdem unsere Nachbarn jetzt jetzt ihren Kachelofen mit Holz beheizen haben wir Rauchgeruch in unserem Haus. Gibt es auch einen Geruchsfilter für die Anlage?
Gruß,
K. Hartwig
Esser-Schlierf am Dec 11, 2009 09:07 AM
Guten Tag, wir haben das gleiche Problem wie Herr Hartwig (Rauchgeruch durch Kaminheizung
der Nachbarn, siehe Eintrag 15.11.09). In den letzten Tagen
ist es besser geworden. Es hängt wohl auch mit den Witterungsverhältnissen zusammen.
Eine Antwort auf die Frage würde uns auf jeden Fall ebenfalls interessieren. Ist es evtl.
erforderlich, einen Filter mit einer höheren Filterklasse einzusetzen, der auch Ruß filtert?
Vielen Dank und viele Grüße
Esser-Schlierf
Frank Ladwig am Dec 14, 2009 11:13 AM
Grundsätzlich kommt dieses Thema mit einsetzten der Heizperiode immer wieder auf. Die Vielzahl der mit Festbrennstoff betriebenen Wärmeerzeuger führt zu entsprechend häufigen Geruchs- und Rauchbelästigungen.
Bisher gibt es noch keinen Filter, der die Gerüche aus der Außenluft komplett heraus filtert. Aktivkohlefilter können zwar Geruchsspitzen mindern, jedoch ist eine generelle Neutralisation der Gerüche bisher noch nicht möglich. Zudem gibt es einige technische Hürden zu überwinden. So hätte ein etwaiger Aktivkohlefilter einen großen Platzbedarf. Der höhere Energieverbrauch durch die Überwindung des zusätzlichen Druckverlust in einer Wohnungslüftungsanlage wäre ebenfalls sehr nachteilig.

Um die in der Außenluft vorhandenen Feinstaubpartikel (Ruß) herauszufiltern, können Feinstaubfilter zu Einsatz kommen. Die genauen Filterklassen und Partikelgrößen können Sie in unserer Broschüre auf Seite 9 entnehmen:
http://westaflex.de/[…]/file

Bei der kontrollierten Wohnungslüftung gelten daher im Zusammenhang mit geruchsbelasteter Außenluft ähnliche Grundsätze wie bei der Fensterlüftung. >> Gerüche vorhanden - Fenster zu ! << So kann man im Winter zu den Belastungszeiten die Wohnungslüftungsanlage auf kleinster Stufe betreiben, oder im extremen Falle sogar zeitweise ganz abschalten.
Dies hilft allerdings nur bei kurzzeitigen Belästigungen – hervorgerufen durch Witterungseinflüsse oder das Anheizverhalten.
Sollten diese Belästigungen weit Umfangreicher sein, sollte man der Ursache auf den Grund gehen:
   
Feuerungsanlagen und offene Kamine sind grundsätzlichen von der bauordnungsrechtlichen Genehmigung freigestellt, allerdings sind die Vorgaben der 4. Bundesimmissions-Schutzverodnung (Feuerungsverordnung http://rlp.juris.de/rlp/FeuV_RP_rahmen.htm ) zu berücksichtigen. Der Eigentümer/Bauherr, der eine Feuerungsanlage (Kamin, Kachelofen etc.) erstellt, hat sich vor Benutzung die Übereinstimmung der Anlage mit den öffentlich-rechtlichen Vorschriften bescheinigen zu lassen. Dies geschieht durch den Bezirks-Schornsteinfegermeister.

Allerdings gibt es bei allem auch eine bauordnungsrechtliche Grundforderung und die besagt rechtsverbindlich:
Feuerstätten müssen betriebssicher und brandsicher sein und dürfen nicht zu Gefahren und unzumutbaren Belästigungen führen. Sind im Einzelfall Gefahren und/oder unzumutbare Belästigungen zu befürchten oder treten diese ein, läßt § 9 Abs. 2 Feuerverordnung weitergehende Anforderungen zu. ( http://rlp.juris.de/rlp/FeuV_RP_P9.htm )
Um Gefahren oder unzumutbare Belästigungen von offenen Kaminen, Kaminöfen und anderen mit Holz betriebenen Feuerstätten zu vermeiden, verlangte der Runderlass des Ministers für Städtebau, Wohnen und Verkehr bereits im Jahre 1986 verschiedene Bedingungen. Der Runderlass wurde zwar mittlerweile aufgehoben, hat jedoch in technischen Regeln noch immer seine Bedeutung.

Im Falle von Beschwerden und Belästigungen durch Rauchentwicklung / Abgabe aus vorhandenen Schornsteinen mit Holzfeuerstätten muss der Bezirksschornsteinfeger die Bauaufsichtsbehörde informieren. Diese muss die Umstände dieses Falles prüfen und ggf. Nachforderungen stellen und durchsetzen. Situationsbedingt können auch über die Regelanforderungen hinausgehende Anforderungen erforderlich sein.
Die Zumutbarkeit der denkbaren Belästigung ist anhand der Schutzwürdigkeit und der Schutzbedürftigkeit der betroffenen Nachbarn konkret von der Bauaufsichtsbehörde zu prüfen und zu bestimmen. Die materiellen Anforderungen im Zusammenhang mit der Feuerungsanlage dienen dem Immissions- und damit dem Nachbarschutz. Es sollen Gefahren und unzumutbare Belästigungen durch Rauch, Ruß, Staub usw. vermieden werden (§ 3 Abs. 2 BimSchG).

Eine Zusammenfassung zum Thema der Umgang mit Rauchbelästigungen können Sie unter folgendem Link downloaden: http://www.rosenbohmbsm.de/[…]/Rauchbelaestigung.pdf

Viele Grüße aus Gütersloh,
Frank Ladwig
Esser-Schlierf am Jan 31, 2010 10:44 AM
Sehr geehrter Herr Ladwig,

vielen Dank für Ihre schnelle und sehr ausführliche Antwort. Das war sehr aufschlussreich. Leider komme ich erst jetzt dazu,
Ihnen zu antworten. Soweit ich das recherchieren konnte, bietet Westaflex Feinfilter der Stufe 6 an, Ruß wird aber erst
ab Stufe 7 gefiltert. Ist das richtig?
Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle betonen, wie sehr wir mit der Lüftungsanlage zufrieden sind. Es ist ein Plus an
Lebensqualität, auf das wir nicht mehr verzichten möchten! Wir haben den Unterschied ganz deutlich erfahren als die Lüftungsanlage
reparaturbedingt leider ausgerechnet über die Feiertage ausgefallen ist. Da wurde uns erst richtig bewusst, wie angenehm die ständige
und scheinbar unbemerkte Frischlufzufuhr ist. Die Fenster wieder öffnenn zu müssen, war extrem lästig und ganz zu schweigen von
der kalten Zugluft bei geöffnetem Fenster. Ehrlich gesagt glaube ich auch, dass wir aufgrund der vorgewärmten permanenten
Frischluft weniger Probleme mit Erkältungskrankheiten haben.
Dennoch hätte ich einen Verbesserungsvorschlag: Während die Filterung von Rußpartikeln sicher angenehm wäre, so erscheint mir
das Angebot eines Feinfilters F6 für den Bypass als eine sehr viel wichtigere Sache. Als Haupfilter verwenden wir ausschließlich
Feinfilter (Pollenallergie) und mussten jetzt leider feststellen, dass die Filter für den Bypass nur als Grobfilter angeboten werden.
Daher müssen wir im Nachhinein sagen, dass wir das Geld für den Bypass besser gespart hätten, denn wir werden ihn ohne
entsprechende Feinfilter nicht mehr einsetzen. Ein vorgesetzter Filterkasten G4/F7 kann bei uns aus Platzmangel nicht mehr installiert
werden. Erscheint mir aber auch sehr aufwändig. Es sollte doch möglich sein, die Feinfilter auch für den Bypass herzustellen?
Falls diese Produktlücke geschlossen wird, wäre ich für eine Nachricht sehr dankbar!
Ansonsten sind wir - wie gesagt - sehr glücklich mit unserer Anlage! Viele Grüße!
Frank Ladwig am Feb 02, 2010 08:44 AM
Hallo Herr Esser-Schlierf,

vielen Dank für Ihren Hinweis zu den Bypass-Filter. Aufgrund der geringen Größe des Filters im Bypass würden bei einem F6 Filter zu hohe Druckverluste auftreten. Des weiteren würde sich das Filterelement sehr schnell zusetzen. Daher haben wir uns entschlossen ausschließlich den G4 Filter anzubieten.
Hier befinden wir uns in der Tat auf einer Gratwanderung zwischen F6 gefilterter Luft und gekühlter Aussenluft.

Ein Tipp aus der Praxis: Falls Sie die Aussenluft über eine Lamellenhaube ansaugen könnten Sie hier schon ein entsprechendes Filterelement anbringen - gleiches gilt übrigens auch, wenn Sie über das Gitter der Wanddurchführung ansaugen. Auch hier lässt sich eine Filtermatte nachträglich einsetzen. Die Druckverluste müssen hierbei vor Ort geprüft werden. Dies stellt sich bei jeder Anlage anders dar.

Hier noch einige Infos zu den Partikelgrößen und den Filterklassen:
http://www.westaflex.com/[…]/image_view_fullscreen
http://www.westaflex.de/[…]/image_view_fullscreen
http://www.westaflex.de/[…]/image_view_fullscreen

Viele Grüße aus Gütersloh und weiterhin alles Gute mit Ihrer WAC-Anlage.

gez. Frank Ladwig
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