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Duschfilter (-Anti-Legionellen-)

Legionellenbefall ist meldepflichtig und führt zur sofortigen Schließung von Wohngebäuden, Krankenhäusern, Hotels etc. In solchen Fällen und in Kombination mit weiteren Maßnahmen sind Dusch- und Handwaschbeckenfilter besonders zu empfehlen.

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Beratung und Verkauf dieses Produktes erfolgt ausschließlich über Tec Water Systems (Tel.: 06433-945-220) oder im Internet unter www.tec-water-systems.de. Auch für Reklamationen wenden Sie sich bitte zuerst direkt dorthin.

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Filterleistung
Zwar liefern die Wasserwerke sauberes Wasser, in den verzweigten Hausinstallationssystemen finden Bakterien jedoch gute Wachstumsbedingungen. Im Biofilm, einem schleimigen Bewuchs der Rohre, können sie sich vermehren.

Krankenhaus-Hygieniker dokumentieren wie bei Legionellen, Pseudomonaden und Pilze (z.B. Aspergillen) das Leitungswasser eine Übertragungsquelle sein kann. Wissenschaftliche Untersuchungen des Institutes für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Universität Bonn belegen, daß diese Belastungen nicht nur im Krankenhaus, sondern auch im häuslichen Umfeld vorkommen können. Hier sind natürlich in erster Linie immunabwehrgeschwächte Personen gefährdet. Endständige Filter können einen Schutz bieten.

In Wassersystemen von Gebäuden finden Bakterien einen idealen Nährboden. Vor allem in älteren, weit verzweigten oder nur zeitweise genutzten Warmwasserleitungen und -behältern kann es zu einer bedenklichen Konzentration von Legionellen und sog. „Krankenhauskeimen“ (Pseudomonas aeroginosa, Candida albigans etc.) kommen.

Besonders gut vermehren sich die Legionellen-Bakterien in warmen Wasser bei Temperaturen zwischen 25 und 50 Grad Celsius. Ab 60 Grad Celsius beginnen Legionellen abzusterben.

Menschen nehmen die Bakterien durch das Einatmen kleinster Legionellen haltiger Wassertröpfchen (aerosole) auf. Ansteckungsmöglichkeiten gibt es überall dort, wo fein zerstäubtes Wasser eingeatmet werden kann – zum Beispiel beim täglichen Duschen. Aber auch in Whirlpools, Arztpraxen, Waschanlagen oder Klimasystemen. Das Trinken von kontaminiertem Wasser führt nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu keinerlei gesundheitlichen Gefährdungen.

Neben der berüchtigten „Legionärskrankheit“, die unbehandelt tödlich verlauft, kann das sog. „Pontiac Fieber“ auftreten. Vor allem ältere und immungeschwächte Personen sollten besondere Vorsicht walten lassen.

Beim Legionellenbefall sind nach TrinkwV alle Entnahmestellen abzusichern. In der Praxis beschränkt sich der Schutz auf die Wasserausläße, die eine aerosole Gefahr darstellen (z.B. Brausevorrichtungen). Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen müssen das DVGW Arbeitsblatt W 551 erfüllen.

Die Behandlungsmöglichkeiten des Trinkwassers sind zahlreich und umfassen chemische und thermische Verfahren sowie neuerdings spezielle Membranfiltrationen. Eine massive Vermehrung als Voraussetzung einer Legionella-Infektion durch Warmwasser wird zumeist durch mehrere Tage stagnierendes Wasser verursacht.

Eine absolute Vernichtung der Legionellen auf thermischen Wege ist nicht möglich, da sich bestimmte Entwicklungsstadien als resistent gegen hoch temperiertes wie auch gefrorenes Wasser erweisen. Durch den natürlichen Reparaturmechanismus der Erbsubstanz sind auch UV-Anlagen allein nicht ausreichend. Erst eine abgestimmte und mehrstufige Behandlung ist auf Dauer Erfolg versprechend.

Mittels gebündelter Kapillarmembran (Mehrkanaltyp) wird eine Ultrafiltration (0,03 µm) durchgeführt. Vor und nach jedem Gebrauch wird die Membranoberfläche automatisch gespült (vgl. „UltraPipe“ von Kuhfuss Sanitär). Im Rahmen einer solchen ganzheitlichen Auslegung von Behandlungsmaßnahmen sind endständige Duschfilter ein tragendes Konzept.

Ausstattung
Der Duschfilter ist mit einer chlorresistenten MF-Hohlfasermembran ausgestattet. Die vom Hersteller empfohlene maximale Nutzungsbedingung liegt bei 3.000 Litern bzw. 3 Monaten (je nachdem, was zuerst eintritt). Die filtrix-Membran ist mit „FailSafe Technology“ ausgestattet und verblockt zum Nutzungsende oder – bei hoher Belastung – auch vorher.

Ein Duschfilter mit gesintertem CARBONIT Blockfilter ist in der Entwicklung. Gerade bei gechlortem Duschwasser können so Hautreizungen und Atemwegsreaktionen bei empfindlichen Personen vermieden werden.

Der Handwaschbeckenfilter ist mit einer filtrix UF-Hohlfasermembran ausgestattet. Durch die feinere Membran – bei unverändertem Leitungsdruck – liefert die UF-Membran eine kleinere Filtratmenge pro Zeiteinheit.

Für die Absicherung einzelner Handwaschbecken vor nosokomialen Infektionen in Krankenhäusern eignet sich der „Germlyser Hospital“ von Aqua Free Membrane.

Für weitere Informationen schauen Sie bitte unter www.kuhfuss-sanitaer.de und www.aqua-free.de oder www.filtrix.com

Bitte beachten Sie die Bedienungsanleitung.

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